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28.07.26
Hoffnung auf Entspannung am Persischen GolfNach Wochen der Eskalation gibt es am Persischen Golf erstmals wieder Anzeichen einer Entspannung. Die USA und der Iran haben sich offenbar auf eine Waffenruhe verständigt. Damit kehrt an den Energiemärkten die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Konflikts zurück. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die Rohölpreise gaben zum Wochenbeginn nach, auch die Notierungen für Ölprodukte fielen deutlich. Diese Entwicklung wirkt sich nun auch auf den deutschen Heizölmarkt aus.Heizölpreise im Wochenvergleich spürbar gesunkenDie Entspannung an den Börsen führt zu niedrigeren Inlandspreisen. Kosteten 100 Liter Heizöl am vergangenen Freitag im Bundesdurchschnitt noch 140,30 Euro, lag der Durchschnittspreis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 135,37 Euro. Damit ist Heizöl innerhalb weniger Tage um nahezu fünf Euro je 100 Liter günstiger geworden.Auch gegenüber dem vergangenen Montag ergibt sich ein Preisrückgang von rund drei Euro je 100 Liter. Im Vergleich zu Ende Juni bleibt das Preisniveau jedoch deutlich erhöht. Am 27. Juni kosteten 100 Liter Heizöl im Bundesdurchschnitt noch 113,79 Euro. Damit liegen die aktuellen Preise rund 19 Prozent höher als noch vor einem Monat.Langfristig bleibt Heizöl deutlich teurerEin Blick auf die längerfristige Entwicklung zeigt, wie stark sich der Konflikt zwischen den USA und dem Iran auf den Heizölmarkt ausgewirkt hat. Zu Beginn des Jahres lagen die Preise noch unter dem Niveau der Vorjahre. Mit der Eskalation des Konflikts Ende Februar setzte jedoch ein kräftiger Preisanstieg ein.Innerhalb weniger Wochen verteuerte sich Heizöl um mehr als 66 Prozent und erreichte am 7. April mit 164,51 Euro je 100 Liter seinen bisherigen Höchststand. Seitdem bewegen sich die Durchschnittspreise dauerhaft über dem Niveau der vergangenen drei Jahre. Aktuell zahlen Verbraucher im Bundesdurchschnitt noch immer rund 47 Prozent mehr als vor einem Jahr.Zahlreiche Risikofaktoren bleiben bestehenTrotz der Waffenruhe ist die Lage an den Energiemärkten weiterhin fragil. Die Sperrung wichtiger Schifffahrtsrouten im Nahen Osten sowie wiederholte Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Roten Meer belasten die Versorgungslage weiterhin.Hinzu kommen die anhaltenden Angriffe der Ukraine auf russische Raffinerien und Exportanlagen, wodurch das Angebot an Ölprodukten auf dem Weltmarkt eingeschränkt bleibt. Auch Beschädigungen an einem wichtigen Exportterminal für kasachisches Rohöl im Schwarzen Meer wirken preisstützend.Zusätzlichen Druck erzeugen die niedrigen Wasserstände auf deutschen Binnenwasserstraßen. Die eingeschränkten Transportmöglichkeiten erhöhen die Frachtraten und erschweren die Versorgung, was sich ebenfalls auf die Preisentwicklung auswirken kann.Diplomatie sorgt für vorsichtigen OptimismusDer wichtigste preisdämpfende Faktor ist derzeit die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Die Aussicht auf eine Wiederaufnahme diplomatischer Gespräche hat die Märkte zunächst beruhigt und den Ölpreisen einen Teil ihres zuvor starken Anstiegs genommen.Dennoch bleibt die Skepsis groß. Marktteilnehmer verweisen darauf, dass frühere Waffenruhen in der Region oftmals nur von kurzer Dauer waren. Entsprechend dürfte die weitere Preisentwicklung entscheidend davon abhängen, ob die diplomatischen Bemühungen Bestand haben und sich die Lage im Nahen Osten nachhaltig stabilisiert.Auswirkungen auf den HeizölmarktFür Heizölkunden bedeutet die aktuelle Entwicklung eine kurzfristige Entlastung. Die gesunkenen Börsennotierungen haben die Inlandspreise gegenüber der vergangenen Woche spürbar reduziert. Gleichzeitig bleibt das Preisniveau aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und der angespannten Versorgungslage deutlich über den Werten der Vorjahre. Kurzfristige Preisschwankungen bleiben daher auch in den kommenden Tagen wahrscheinlich.Die genannten Heizölpreise beziehen sich auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis für eine Bestellung von 3.000 Litern Standard-Heizöl schwefelarm inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Regionale Preisabweichungen aufgrund unterschiedlicher Transportkosten sind möglich. Preisstand: 27. Juli 2026.1 USD = 0,8788€Stand: 28.07.2026, nächstes Update: 29.07.2026Unsere Empfehlungen:Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.Holen Sie sich gleich ein aktuelles Heizöl oder Dieselangebot klicken Sie hierfür auf den nachfolgenden LINK: https://www.oelbestellung.deHeizöl - Heizölpreis - Heizölpreise - Heizölnews -Heizölbörse - Heizöllieferanten - Heizöl-Forum Heizöl | Biodiesel | Flüssiggas | Benzin–Diesel | Rapsöl–Pflanzenöl | Tagespreise | Heizölpreise © 2026 Oelbestellung
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