Wir haben nur Heizöl im Kopf

UN-Generalversammlung sorgt für neue Bewegung am Ölmarkt

24.09.26

Trump zwischen Drohungen und diplomatischen Signalen
Mit dem Beginn der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen rücken zahlreiche geopolitische Gespräche und Verhandlungen in den Mittelpunkt. Besonders die Entwicklungen im Nahen Osten und der Konflikt zwischen den USA und Iran stehen dabei im Fokus. US-Präsident Donald Trump setzte bei seiner Rede auf eine Mischung aus Drohungen und diplomatischen Signalen.

Trump erklärte, dass er eine Lösung des Konflikts bis zu den US-Kongresswahlen am 3. November für möglich halte. Gleichzeitig drohte er dem Iran für den Fall, dass das Land den diplomatischen Bemühungen nicht nachkomme, mit einer weiteren Eskalation.

Überraschend teilte der US-Präsident zudem mit, dass sich Vertreter der USA und des Iran bereits am Rande der UN-Generaldebatte getroffen hätten. Das Gespräch habe rund drei Stunden gedauert und sei nach Aussage Trumps sehr gut verlaufen. Weitere Einzelheiten zu dem Treffen nannte er jedoch nicht.

Trump erwartet schnelle Lösung im Russland-Ukraine-Krieg
Auch zum weiterhin laufenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine äußerte sich Trump bei seiner Rede optimistisch. Er zeigte sich überzeugt davon, dass eine Lösung des Konflikts zeitnah erreicht werden könne.

Nach seinen Angaben steht er hierzu in engem Kontakt mit den Regierungsführungen in Kiew und Moskau. Ziel sei es, den Konflikt möglichst schnell zu beenden. Auch diese Aussagen sorgen am Ölmarkt für Aufmerksamkeit, da eine mögliche diplomatische Annäherung die geopolitischen Risikoprämien beeinflussen kann.

Kaufsignale treiben Heizölpreise deutlich nach oben
Während die Rohölpreise im Umfeld der aktuellen Verhandlungen und geopolitischen Signale zunächst mit deutlichen Schwankungen reagierten, kam es bei den Ölprodukten am Mittwochmorgen zu kräftigen Preisaufschlägen. Auslöser war unter anderem ein börsentechnisches Kaufsignal, das zusätzliche Nachfrage an den Produktbörsen auslöste.

Für Heizölkäuferinnen und Heizölkäufer in Deutschland führt dies heute trotz der gemischten geopolitischen Signale zu deutlich höheren Preisen. Gegenüber Dienstagvormittag sind Aufschläge von etwa 4,80 bis 5,40 Euro je 100 Liter Heizöl zu erwarten.

Die genannten Werte sind Momentaufnahmen und können sich angesichts der laufenden geopolitischen Gespräche sowie der Entwicklungen an den Ölbörsen im Tagesverlauf noch verändern.

1 USD = 0,8774€
Stand: 24.09.2026, nächstes Update: 25.09.2026

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