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02.09.26
Anhaltende Krise im Persischen GolfMit dem erneuten Aufflammen der Angriffe im Persischen Golf sind die börsengehandelten Ölpreise zum Wochenstart deutlich gestiegen. Auch heute setzt sich der Preisanstieg fort. Damit haben erneut auch die Heizölpreise in Deutschland zugelegt und bewegen sich weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau.Am Wochenende griffen US-Streitkräfte erstmals seit Ende Juli wieder Militärziele im Iran an. Teheran reagierte mit Vergeltungsschlägen. Damit wiederholt sich im Persischen Golf das seit Monaten bekannte Muster aus gegenseitigen Drohungen, Eskalation und Militärschlägen. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Straße von Hormus, wo im Zuge der jüngsten Angriffe erneut Öltanker ins Visier gerieten.Entsprechend angespannt bleibt die globale Versorgungslage. Zwar floss zuletzt wieder mehr Öl durch die strategisch wichtige Meerenge, die Exportmengen liegen im Vergleich zum Vorkriegsniveau jedoch weiterhin deutlich niedriger. Dabei ist Rohöl für den Ölmarkt derzeit nicht einmal das größte Problem. Deutlich drängender ist die Angebotsknappheit bei Produkten wie Benzin und Diesel. Entsprechend sind die Preise auch in Deutschland zuletzt weiter gestiegen.Russische Raffinerieausfälle verschärfen die KnappheitDie angespannte Lage ist allerdings längst nicht ausschließlich auf die Krise im Persischen Golf zurückzuführen. Auch die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur zeigen zunehmend Wirkung. Kiew hat seine Drohnenstrategie in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgeweitet und verbessert. Inzwischen werden nahezu täglich russische Raffinerien oder andere Energieeinrichtungen angegriffen.Welche Raffineriekapazitäten dadurch tatsächlich ausgefallen sind, legt Moskau nicht offen. Der Kreml musste jedoch bereits vor Monaten einräumen, dass die Verarbeitungsausfälle in einigen Regionen Russlands zu erheblichen Versorgungsproblemen geführt haben. Als Reaktion gilt derzeit ein striktes Exportverbot für russische Ölprodukte. Die entsprechenden Mengen stehen damit am internationalen Markt nicht zur Verfügung.Konkurrenz um verbleibende Mengen nimmt zuDie Auswirkungen sind auch in Europa indirekt spürbar, obwohl die EU-Staaten bereits seit längerer Zeit keine Energie mehr aus Russland beziehen. In Asien ist die Abhängigkeit von russischen Lieferungen dagegen weiterhin größer. Mit der Krise im Persischen Golf und den russischen Exportausfällen fallen dort nun zwei wichtige Quellen für Ölprodukte teilweise aus.Damit steigt weltweit die Konkurrenz um die verbleibenden verfügbaren Mengen. Dies verstärkt den Preisdruck insbesondere bei Benzin und Diesel und wirkt sich zunehmend auch auf die europäischen Märkte aus.Heizölpreise wieder gestiegenDie globale Angebotsverknappung hinterlässt inzwischen auch am deutschen Heizölmarkt deutliche Spuren. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen heute Morgen mit Aufschlägen von etwa 3,15 bis 4,15 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern rechnen. Damit setzen die Heizölpreise ihren jüngsten Aufwärtstrend fort.1 USD = 0,8625€Stand: 02.09.2026, nächstes Update: 03.09.2026Unsere Empfehlungen:Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.Holen Sie sich gleich ein aktuelles Heizöl oder Dieselangebot klicken Sie hierfür auf den nachfolgenden LINK: https://www.oelbestellung.deHeizöl - Heizölpreis - Heizölpreise - Heizölnews -Heizölbörse - Heizöllieferanten - Heizöl-Forum Heizöl | Biodiesel | Flüssiggas | Benzin–Diesel | Rapsöl–Pflanzenöl | Tagespreise | Heizölpreise © 2026 Oelbestellung
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