Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizölpreise bleiben unter dem Einfluss der Spannungen im Nahen Osten

18.08.26

Straße von Hormus bleibt zentraler Unsicherheitsfaktor
Mit dem Start in die neue Woche bleibt die Lage an den internationalen Ölmärkten ähnlich angespannt wie in den vergangenen Wochen. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran über die Straße von Hormus und die Frage, unter welchen Bedingungen die wichtige Seeroute für die internationale Schifffahrt freigegeben werden soll.
Die anhaltende Unsicherheit sorgte in den vergangenen Tagen erneut für etwas höhere Ölpreise. Das aktuelle Preisniveau liegt allerdings noch deutlich unter dem Jahreshoch von Anfang April.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
Mit den anhaltenden Spannungen im Nahen Osten bleiben auch die Preisentwicklungen an den Ölmärkten unsicher und von starken Schwankungen geprägt. Gegenüber dem vergangenen Freitag zahlen Abnehmer aktuell durchschnittlich 0,19 Euro mehr pro 100 Liter Heizöl. Im Vergleich zum Montag der Vorwoche beträgt der Aufschlag dagegen bereits 3,85 Euro.
Grund dafür ist vor allem die zuletzt wieder deutlich gesunkene Verhandlungsbereitschaft zwischen den USA und dem Iran. Damit liegen die Heizölpreise nahezu auf dem Niveau von Mitte Juli. Gegenüber dem Stand vor einem Monat ergibt sich aktuell ein durchschnittlicher Aufschlag von 0,37 Euro pro 100 Liter.

Langfristige Preisentwicklung
Auch im langfristigen Vergleich zeigt sich der Einfluss der geopolitischen Entwicklungen deutlich. Die aktuellen Heizölpreise liegen spürbar über dem Niveau von Mitte Mai, als sich die schwersten Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten vorübergehend abgeschwächt hatten.
Gleichzeitig bleibt das Preisniveau deutlich über den Werten der vergangenen Jahre. Heizöl kostet für Abnehmerinnen und Abnehmer in Deutschland aktuell durchschnittlich 50,78 Euro beziehungsweise 57,9 Prozent mehr als im August 2025. Gegenüber dem Niveau vor zwei Jahren ergibt sich ein Aufschlag von 43,65 Euro pro 100 Liter.

Was spricht aktuell für steigende Preise?
USA und Iran kämpfen weiter um die Straße von Hormus
Die Auseinandersetzungen um die freie Schifffahrt beziehungsweise die Kontrolle über die Straße von Hormus südlich des Iran und in Richtung des Indischen Ozeans dauern an. Der Warenverkehr durch die Meerenge und damit ein erheblicher Teil der internationalen Öltransporte bleibt dadurch stark eingeschränkt.
Ukrainische Angriffe beeinträchtigen russische Ölanlagen
Auch die Ukraine setzt ihre Angriffe auf russische Raffinerien und Ölexportanlagen fort, nachdem die Aktivitäten im Juli zeitweise etwas zurückgegangen waren. Die anhaltenden Angriffe schränken die Versorgung des Weltmarktes mit Ölprodukten zusätzlich ein und sorgen damit für weiteren Preisdruck.

Was spricht aktuell für sinkende Preise?
Ölexporte aus dem Nahen Osten werden verdeckt fortgesetzt
Trotz der Blockaden und Konflikte rund um die Straße von Hormus versuchen Unternehmen aus der Region weiterhin, Öltransporte aufrechtzuerhalten. Dazu werden offenbar Schiffe mit deaktivierten Ortungssystemen durch die Seestraße geschickt. Auf diese Weise soll der bestehende Bedarf am Markt teilweise gedeckt und gleichzeitig von den erheblichen Risikoaufschlägen profitiert werden.

Heizölmarkt bleibt hochsensibel
Für den deutschen Heizölmarkt bedeutet die weiterhin unklare Lage eine erhöhte Preisempfindlichkeit. Solange die Auseinandersetzungen um die Straße von Hormus und die internationalen Öltransporte nicht gelöst sind, bleibt das Risiko weiterer Preisschwankungen bestehen. Gleichzeitig können zusätzliche Lieferungen aus der Region den Preisdruck zumindest vorübergehend begrenzen.
Die genannten Heizölpreise beziehen sich stets auf den deutschlandweiten Durchschnittspreis bei einer Bestellung von 3.000 Liter Heizöl Standard schwefelarm inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Aufgrund unterschiedlicher Transportkosten können die Preise regional abweichen. Stand der Preise 17.08.2026.

1 USD = 0,8631€
Stand: 18.08.2026, nächstes Update: 19.08.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

Holen Sie sich gleich ein aktuelles Heizöl oder Dieselangebot klicken Sie hierfür auf den nachfolgenden LINK: https://www.oelbestellung.de

Heizöl - Heizölpreis - Heizölpreise - Heizölnews -Heizölbörse - Heizöllieferanten - Heizöl-Forum Heizöl | Biodiesel | Flüssiggas | Benzin–Diesel | Rapsöl–Pflanzenöl | Tagespreise | Heizölpreise © 2026 Oelbestellung


« Zurück

Heizöl Preisrechner


Heizöl-Newsarchiv

Marktinformationen - 2026
Marktinformationen - 2025
Marktinformationen - 2024
Marktinformationen - 2023
Marktinformationen - 2022
Marktinformationen - 2021
Marktinformationen - 2020
Marktinformationen - 2019
Marktinformationen - 2018
Marktinformationen - 2017
Marktinformationen - 2016
Marktinformationen - 2015
Marktinformationen - 2014
Marktinformationen - 2013
Marktinformationen - 2012
Marktinformationen - 2011
Marktinformationen - 2010
Marktinformationen - 2009
Marktinformationen - 2008
Marktinformationen - 2007
Marktinformationen - 2006
Marktinformationen - 2005