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Zwischen Entspannung und Winterdruck – Ölpreise bleiben schwankungsanfällig

05.02.26

Zwischen Entspannung und Winterdruck – Ölpreise bleiben schwankungsanfällig
Die internationalen Ölmärkte zeigen sich zur Wochenmitte unentschlossen. Nach den spürbaren Rückgängen zu Wochenbeginn hat sich das Preisniveau zuletzt stabilisiert, ohne jedoch klare Impulse nach oben zu entwickeln. Händler wägen derzeit mehrere gegenläufige Faktoren ab: geopolitische Entspannungstendenzen auf der einen Seite, wetterbedingte Nachfrageimpulse und strukturelle Angebotsfragen auf der anderen.

Geopolitik verliert kurzfristig an Schärfe
Aus dem Nahen Osten kommen derzeit eher beruhigende Signale. Die zuletzt aufgeflammten Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich abgeschwächt, Gespräche werden zumindest wieder in Aussicht gestellt. Damit ist ein zentraler Risikofaktor, der noch vor Kurzem mit einem spürbaren Risikoaufschlag in den Ölpreisen eingepreist war, vorerst in den Hintergrund gerückt. Entsprechend haben die Märkte einen Teil dieser geopolitischen Prämie wieder abgegeben.

Überversorgung bleibt das große Thema
Unabhängig davon dominiert strukturell weiterhin das Thema Überangebot. Analysten und Marktbeobachter gehen davon aus, dass das globale Ölangebot auch 2026 die Nachfrage übersteigen dürfte. Hohe Fördermengen außerhalb der OPEC+ sowie eine nur moderat wachsende Nachfrage begrenzen das Aufwärtspotenzial der Preise deutlich. Diese Erwartung wirkt wie ein Deckel auf jede stärkere Erholung an den Ölbörsen

Winter hält Nachfrage hoch
Gleichzeitig sorgt der Winter für einen gewissen Gegentrend. Kalte Temperaturen in weiten Teilen Europas und Nordamerikas stützen die Nachfrage nach Heizöl und anderen Destillaten. Das verhindert derzeit stärkere Preisrückgänge, auch wenn die fundamentale Marktlage eher entspannend wirkt.

Heizölpreise leicht verändert
Für Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet bedeutet das insgesamt nur geringe Bewegungen. Die Heizölpreise zeigen sich heute uneinheitlich, regional mit kleinen Abschlägen, teils aber auch mit leichten Aufschlägen. Im Durchschnitt bewegen sich die Veränderungen im Bereich von –0,30 bis +0,20 Euro je 100 Liter im Vergleich zu gestern. Der Markt bleibt damit volatil, aber ohne klare Richtung – wie ein Pendel, das noch nicht weiß, zu welcher Seite es ausschlagen soll.

Wer plant zu bestellen, findet aktuell weiterhin ein Preisniveau vor, das im historischen Vergleich moderat bleibt – auch wenn die tägliche Ruhe trügerisch ist.

1 USD = 0,8468€
Stand: 05.02.2026, nächstes Update: 06.02.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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