Wir haben nur Heizöl im Kopf

Wetter schlägt Politik: Energiepreise bleiben erhöht

29.01.26

Kälte dominiert den Markt – Energiepreise bleiben unter Spannung
Die internationalen Ölmärkte zeigen sich zum Wochenausklang abwartend. Nach den deutlichen Ausschlägen der vergangenen Tage fehlt es derzeit an neuen politischen Impulsen, die Preise bewegen sich in engeren Spannen. Ganz anders die Gasmärkte: Die anhaltende Kälte in Europa und Teilen Nordamerikas bleibt der zentrale Preistreiber – mit spürbaren Folgen auch für Ölprodukte.

Gaspreise auf Mehrmonatshoch, Gasoil zieht nach
An den europäischen Börsen markierten die Gaspreise zuletzt neue Höchststände für dieses Jahr. Niedrige Temperaturen, hohe Entnahmen aus den Speichern und eine angespannte Versorgungslage sorgen dafür, dass Marktteilnehmer Risiken wieder höher bewerten. Diese Entwicklung wirkt sich unmittelbar auf den Gasoil-Kontrakt aus, der als Referenz für Heizölpreise dient und sich ebenfalls weiter befestigt zeigt.

Ölmarkt ohne klare Richtung
Bei Rohöl halten sich bullishe und bearishe Faktoren aktuell die Waage. Einerseits bleibt die geopolitische Lage fragil – insbesondere mit Blick auf den Ukraine-Krieg und den Nahen Osten. Andererseits sorgen stabile Fördermengen und ausreichend verfügbare Lagerbestände dafür, dass größere Preissprünge bislang ausbleiben. Händler bleiben vorsichtig, das Handelsvolumen ist entsprechend moderat.

Heizölpreise unter Aufwärtsdruck
Für Endkunden in Deutschland schlägt die Entwicklung am Gasoil- und Gasmarkt dennoch durch. Die Kälte treibt die Nachfrage, während steigende Börsenpreise die Einkaufskosten erhöhen. Für heute müssen Verbraucherinnen und Verbraucher daher erneut mit leichten Aufschlägen rechnen. Im Vergleich zu gestern Vormittag bewegen sich diese nach aktuellen Einschätzungen im Bereich von +0,40 bis +0,90 Euro je 100 Liter Heizöl.

Einordnung
Der Markt bleibt wettergetrieben. Solange die Kälte anhält und die Gasmärkte unter Spannung stehen, ist auch bei Heizöl kaum Entlastung zu erwarten. Erst mit einer spürbaren Milderung der Temperaturen oder klaren Signalen von der Angebotsseite dürfte sich der Preisdruck lösen.

1 USD = 0,8360€
Stand: 29.01.2026, nächstes Update: 30.01.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

Holen Sie sich gleich ein aktuelles Heizöl oder Dieselangebot klicken Sie hierfür auf den nachfolgenden LINK: https://www.oelbestellung.de

Heizöl - Heizölpreis - Heizölpreise - Heizölnews -Heizölbörse - Heizöllieferanten - Heizöl-Forum Heizöl | Biodiesel | Flüssiggas | Benzin–Diesel | Rapsöl–Pflanzenöl | Tagespreise | Heizölpreise © 2026 Oelbestellung


« Zurück

Heizöl Preisrechner


Heizöl-Newsarchiv

Marktinformationen - 2026
Marktinformationen - 2025
Marktinformationen - 2024
Marktinformationen - 2023
Marktinformationen - 2022
Marktinformationen - 2021
Marktinformationen - 2020
Marktinformationen - 2019
Marktinformationen - 2018
Marktinformationen - 2017
Marktinformationen - 2016
Marktinformationen - 2015
Marktinformationen - 2014
Marktinformationen - 2013
Marktinformationen - 2012
Marktinformationen - 2011
Marktinformationen - 2010
Marktinformationen - 2009
Marktinformationen - 2008
Marktinformationen - 2007
Marktinformationen - 2006
Marktinformationen - 2005