Wir haben nur Heizöl im Kopf

Wann soll ich mein Heizöl bestellen ?

10.10.06

Das Zusammentreffen vieler drückender Faktoren, die für sich genommen nicht entscheidend waren, ist der Grund für die aktuelle Entwicklung. Sie führt unter anderem die Entspannung im Libanon und Iran an. Hinzu komme, dass starke Wirbelstürme, die im Spätsommer 2005 zahlreiche Ölplattformen und Raffinerien in den USA zerstört hatten, in diesem Jahr ausgeblieben und die Lager voll seien, die Erschließung neuer Lagerstätten bevorstehe und sich viele Investoren aus dem Ölgeschäft zurückgezogen hätten. Das alles wirkt beruhigend auf die Märkte. Darüber hinaus habe die Internationale Energie-Agentur Anfang der Woche erst mit der Herabsetzung der Verbrauchsprognosen für 2006 und 2007 weiter auf den Preis gedrückt.

Im Übrigen reagierten Märkte und Börsen nicht immer rational auf Fundamentaldaten. Nicht anders sei zu erklären, dass der Preis für die Nordseesorte Brent Anfang August auf fast 78 Dollar je Barrel geklettert war. Das Opec-Kartell hat nach ihrer Einschätzung in den vergangenen Jahren kaum Einfluss auf die Preisbildung gehabt.


Markt normalisiert sich

Dass er in den vergangenen zwei Tagen wieder um etwa vier Cent anzog, dass die Preise zuvor zum Teil unter die Kostendeckungsgrenze gerutscht seien.

Jetzt normalisiere sich der Markt wieder.

Sogar Diesel und das fast identische Heizöl verbilligten sich verhältnismäßig stärker als Rohöl, allerdings nicht in dem Umfang wie Supersprit. Das liegt an der steigenden Nachfrage infolge der nahenden Heizperiode. Eine Prognose kann man derzeit nicht wagen. Ein starker Wirbelsturm oder die politische Zuspitzung der Lage im Iran könne schon zu Reaktionen am Markt führen.

Andere lehnen sich dagegen sehr viel weiter aus dem Fenster. So sehen Energie-Ökonomen der Deutschen Bank den Ölpreis im kommenden Jahr bei durchschnittlich 62 und 2008 bei etwa 55 Dollar. In den beiden Jahren darauf wird sich der Preis nach deren Einschätzung bei 45 bis 50 Dollar einpendeln.Die Aussichten für deutlich tiefere Ölpreise, wie wir sie letztes Jahr hatten, ist begrenzt durch die unverminderte politisch Lage und eine anhaltend hohe Nachfrage. Für 4. Quartal sind sehr viele
Wartungen in den Raffinerien angkündigt, dies wird ebenfalls den Heizölpreis weiter festigen.

langfristige Markteinschätzung
Befürchtungen über eine Verknappung der Versorgungslage festigt
den Rohölpreis langfristig, deshalb wird ein Preisanstieg bis zum
Ende des Jahres erwartet.

Außerdem werden die Heizölpreise weiter durch die aktuellen politischen
Spannungen genährt und daher kann es zu starken Preisanstiegen kommen.

Erdöl wird an der Börse gehandelt, und dort bestimmen nicht Fakten den Preis, sondern Erwartungen, Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten. Seit Monaten gehen Ölkonzerne, Broker und Investmentbanken von einem baldigen, aber kurzen und erfolgreichen Krieg im Iran aus. Schon das hat den Ölpreis auf über 70 Dollar je Barrel (159 Liter) steigen lassen.

Sollte es tatsächlich zum Krieg kommen, dieser aber nicht so glatt verlaufen wie ein Videospiel, dürfte Öl sehr schnell viel teurer werden. Die Analysten rechnen mit 85 Dollar pro Barrel und mehr. Profispekulanten könnten den Preis zusätzlich in die Höhe treiben.

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Ihr Team von http://www.oelbestellung.de/


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