Wir haben nur Heizöl im Kopf

Trumps Iran-Drohungen lassen Risikoaufschläge steigen – Heizölpreise ziehen weiter an

30.01.26

Trumps Iran-Drohungen lassen Risikoaufschläge steigen – Heizölpreise ziehen weiter an
Die Ölpreise setzen ihren Aufwärtstrend fort. Kalte Temperaturen in weiten Teilen Europas und der USA stützen die Nachfrage nach Energie, zusätzlich sorgen neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber dem Iran für wachsende Nervosität an den Ölbörsen. Händler preisen zunehmend das Risiko ein, dass ein militärischer Konflikt im Nahen Osten zu spürbaren Angebotsausfällen führen könnte.

Neue Spannungen zwischen Washington und Teheran
Noch vor wenigen Wochen hatte es so ausgesehen, als sei die Gefahr eines US-Militärschlags gegen den Iran vorerst gebannt. Trump hatte erklärt, Teheran habe zugesichert, nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste keine weiteren Hinrichtungen vorzunehmen. Statt eines Angriffs verschärften die USA damals die bestehenden Sanktionen.
Ende vergangener Woche änderte sich der Ton jedoch erneut. Trump kündigte die Entsendung mehrerer Kriegsschiffe in den Nahen Osten an und machte deutlich, dass dies eine Reaktion auf aus seiner Sicht mangelnde Kooperationsbereitschaft des Iran sei. Am Mittwoch verschärfte er die Rhetorik weiter: In einer Mitteilung auf seiner Plattform Truth Social setzte er Teheran eine faktische Frist für neue Gespräche und drohte andernfalls mit einem „weitaus schlimmeren“ Militärschlag als im vergangenen Juni, als die USA im Zuge israelischer Angriffe iranische Atomanlagen attackiert hatten.

Ölmarkt fürchtet Angebotsausfälle
Trotz westlicher Sanktionen bleibt der Iran ein bedeutender Akteur am Ölmarkt. Mit einer durchschnittlichen Fördermenge von rund 3,3 Millionen Barrel pro Tag war das Land 2025 der drittgrößte Rohölproduzent innerhalb der OPEC. Ein militärischer Konflikt könnte daher nicht nur iranische Exporte treffen, sondern auch Lieferungen aus anderen Ländern der Region wie Saudi-Arabien oder dem Irak beeinträchtigen – insbesondere, falls sich der Konflikt ausweitet.
Entsprechend ist an den Ölbörsen zuletzt wieder ein spürbarer Risikoaufschlag zu beobachten.

Heizölpreise in Deutschland erneut höher
Der derzeit vergleichsweise starke Euro kann die Preissteigerungen nur begrenzt abfedern. Rohöl- und Gasölkontrakte werden in US-Dollar gehandelt, was bei Währungsschwankungen die Nachfrage europäischer Marktteilnehmer beeinflusst und die Preise zusätzlich stützen kann.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland bedeutet das: Heizöl wird erneut teurer. Gegenüber Mittwochvormittag müssen aktuell durchschnittliche Aufschläge von +0,85 bis +1,25 Euro je 100 Liter einkalkuliert werden.

1 USD = 0,8359€
Stand: 30.01.2026, nächstes Update: 02.02.2026

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Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

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