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Trumps Griff nach Grönland wirkt sich auch auf die Ölpreise aus

21.01.26

Trumps Griff nach Grönland wirkt sich auch auf die Ölpreise aus
Die börsengehandelten Rohölpreise zeigen sich in dieser Woche orientierungslos. Zwischen geopolitischen Spannungen, längerfristigen Angebotssorgen und neuen Zollrisiken halten sich viele Marktteilnehmer zurück. Entsprechend bleiben auch die Inlandspreise heute weitgehend stabil und bewegen sich nur geringfügig über dem Niveau von Montagvormittag.

Risikofaktor Iran verliert an Bedeutung – Grönland rückt in den Fokus
Noch in der vergangenen Woche hatte die Sorge vor einem möglichen US-Angriff auf den Iran die Ölpreise gestützt. Dieses Risiko hat sich inzwischen deutlich abgeschwächt. Stattdessen richtet sich der Blick der Märkte erneut auf die USA – genauer gesagt auf Donald Trumps erneuten Vorstoß in der Grönland-Frage, der über Umwege auch den Ölmarkt verunsichert.

Grönland-Streit entfacht neue Zollängste
Der Konflikt um die zu Dänemark gehörende Insel hat alte Handelskonflikte wiederbelebt. Am Wochenende drohte der US-Präsident Ländern, die sich offen gegen seine Grönland-Pläne stellen, mit neuen Strafzöllen. Im Raum stehen Einfuhrzölle von bis zu 10 Prozent auf Waren aus Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland – bereits ab Anfang Februar.

Davos-Rede als möglicher Preistreiber
Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt der für morgen erwarteten Rede Trumps beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Je nach Tonfall und Inhalt könnten seine Aussagen neue Unruhe an den Märkten auslösen – insbesondere dann, wenn er den Konflikt weiter zuspitzt oder zusätzliche Handelsmaßnahmen in Aussicht stellt.

Rückblick: Zollpolitik belastete Ölpreise bereits 2025
Bereits im vergangenen Jahr hatte Trumps aggressive Zollstrategie die Konjunktur- und Nachfrageerwartungen spürbar gedämpft. Die Ölpreise fielen 2025 auch deshalb um rund 20 Prozent. Neue Strafzölle gegen die EU würden nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und den USA belasten, sondern erneut Druck auf die Ölbörsen ausüben.

Inlandspreise am Vormittag leicht fester
Am deutschen Heizölmarkt bewegen sich die Preise weiterhin in einer engen Spanne. Für Verbraucherinnen und Verbraucher zeichnen sich heute im Vergleich zu gestern Vormittag leichte Aufschläge von etwa +0,05 bis +0,45 Euro je 100 Liter ab.

1 USD = 0,8530€
Stand: 21.01.2026, nächstes Update: 22.01.2026

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