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Preisstatistik – Geopolitische Risiken treiben Ölpreise nach oben

20.01.26

Preisstatistik – Geopolitische Risiken treiben Ölpreise nach oben

Liebe Leserinnen und Leser,

über die vergangene Woche hinweg sind die Ölpreise insgesamt gestiegen, da geopolitische Risiken im Zentrum der Marktentwicklung standen. Besonders die politischen Spannungen rund um den Iran wirken weiterhin unterstützend auf die Rohölnotierungen, auch wenn einige Risiken zuletzt etwas entschärft wurden. Analysten führen diesen Einfluss unter anderem darauf zurück, dass das Risiko von Störungen der iranischen Ölexporte und möglicher Konflikte in der Region aktuell höher eingestuft wird als zuvor. Dieser geopolitische Risikozuschlag wirkt auf den Preis und hebt die Notierungen zusätzlich.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
Im Bundesgebiet sind die Heizölpreise im Vergleich zum vergangenen Wochenende zwar leicht günstiger, in der jüngeren Betrachtung aber insgesamt gestiegen. Im Wochenvergleich zeigen sich weiterhin höhere Inlandspreise, obwohl einzelne Tagesvergleiche geringere Bewegungen aufweisen. In den letzten Wochen war Heizöl trotz einer Phase niedriger Preise deutlich teurer geworden, da die geopolitischen Spannungen das Preisniveau nach oben gedrückt hatten. Das führt dazu, dass Heizöl aktuell – trotz einzelner Rückgänge zum Wochenstart – gegenüber dem Vormonat insgesamt höher notiert.

Langfristige Preisentwicklung
Ein Blick auf längere Zeiträume zeigt, dass Heizöl im Vergleich zu früheren Jahren weiterhin günstiger ist. Gegenüber dem Januar 2025 liegen die Preise aktuell deutlich niedriger, und auch im Vergleich zu 2024 hat sich das Preisniveau nach unten bewegt. Das deutet darauf hin, dass die grundsätzliche Preisdynamik trotz kurzfristiger geopolitischer Aufwärtsimpulse von längerfristigen Angebots- und Nachfragefaktoren getragen wird, die den Gesamtmarkt stabilisieren.

Warum Ölpreise derzeit steigen
Anhaltende Konflikte und Spannungen im Nahen Osten: Die Lage im Iran, einem gewichtigen OPEC-Mitglied, bleibt volatiler als erwartet, was die Wahrscheinlichkeit von Ölversorgungsrisiken und damit Risikoprämien für Rohöl erhöht.
Risikoprämien aufgrund geopolitischer Unsicherheiten: Auch wenn konkrete Versorgungsausfälle bislang nicht eingetreten sind, werten große Marktakteure die Gefahr von Unterbrechungen als erhöht, insbesondere da der Iran an strategischen Transportwegen wie der Straße von Hormus beteiligt ist.
Stabilisierung durch Nachfrageindikatoren: Parallel sorgen Berichte über hohe strategische Käufe – etwa durch große Energieimporteure – dafür, dass der Markt nicht in ein starkes Überangebot abrutscht und kurzfristig unterstützt wird.

Warum Ölpreise trotz Risiken nicht noch höher steigen
Entspannung geopolitischer Erwartungen: Signale dahin gehend, dass ein direktes militärisches Eingreifen westlicher Staaten gegen Iran derzeit unwahrscheinlicher ist, haben Risikoprämien zuletzt etwas reduziert und die Märkte wieder stabilisiert.
Weiterhin robustes Angebot: Trotz geopolitischer Unsicherheiten bleibt das weltweite Angebot insgesamt hoch, was längerfristig preisdämpfend wirkt. Analysten gehen davon aus, dass strukturelle Überangebote auch in den kommenden Monaten bestehen bleiben.

Zusammenfassung:
Die Preisentwicklung am Ölmarkt ist derzeit von einem Spannungsfeld zwischen geopolitischen Risiken und fundamentalen Angebotsdaten geprägt. Die geopolitischen Unsicherheiten sorgen für Aufwärtsdruck auf den Preisen, während das hohe Angebotsniveau langfristig begrenzend wirkt. Für den Heizölmarkt bedeutet dies: Trotz einzelner Preiskorrekturen in den letzten Tagen bleiben die Preise auf Wochenfrist höher als zuletzt – eine direkte Folge der veränderten Risikobewertung an den Rohölbörsen.

1 USD = 0,8594€
Stand: 20.01.2026, nächstes Update: 21.01.2026

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