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Preisstatistik – Entspannung bei geopolitischen Risiken lässt Heizölpreise leicht nachgeben

03.02.26

Preisstatistik – Entspannung bei geopolitischen Risiken lässt Heizölpreise leicht nachgeben
Geopolitische Spannungen bleiben weiterhin der wichtigste Preistreiber am Heizölmarkt. Zum Wochenende zeigte sich jedoch eine leichte Entspannung im Verhältnis zwischen den USA und dem Iran, was heute zu einem moderaten Rückgang der Heizölpreise führte. Die kräftigen Preisanstiege der vergangenen Tage wurden damit bereits zu großen Teilen wieder ausgeglichen. Trotz der aktuellen Abschläge liegt das Preisniveau jedoch weiterhin deutlich über dem Stand zum Jahreswechsel. Im längerfristigen Vergleich bleibt der übergeordnete Abwärtstrend der Heizölpreise bestehen.

Kurzfristige Heizölpreisentwicklung
In den vergangenen Tagen war die Preisentwicklung von deutlichen Schwankungen geprägt. Im Vergleich zum vergangenen Freitag ist Heizöl heute rund –1,85 Euro je 100 Liter günstiger, bewegt sich damit jedoch nahezu auf dem Niveau des vorherigen Montags. Die jüngsten Aufwärtsbewegungen werden vor allem im Vergleich zum Jahresanfang sichtbar: Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen aktuell im Bundesdurchschnitt +4,31 Euro je 100 Liter mehr als Anfang Januar.

Langfristige Preisentwicklung
Auf Sicht von drei Monaten liegen die aktuellen Heizölpreise nahezu auf demselben Niveau wie zuvor. Zusammen mit den starken Ausschlägen der letzten Wochen unterstreicht dies die hohe Volatilität am Markt. Der langfristige Trend bleibt jedoch abwärtsgerichtet: Im Vergleich zum Vorjahr zahlen Abnehmer derzeit –4,59 Euro weniger, gegenüber dem Preisniveau vor zwei Jahren sogar –13,43 Euro je 100 Liter.

Was spricht aktuell für steigende Preise?
– Wetterbedingte Ausfälle in den USA
Erneute Kältewellen und Schneestürme führen regional zu Einschränkungen in der Ölproduktion. Diese wetterbedingten Ausfälle verursachen lokale Engpässe, die sich zeitweise auch auf den Weltmarkt auswirken können.

Was spricht aktuell für sinkende Preise?
– Annäherung zwischen den USA und dem Iran
Nach zuletzt scharfen Drohungen und Eskalationsrhetorik zeigen beide Seiten wieder Signale der Deeskalation. Diese vorsichtige Annäherung reduziert die Sorgen vor möglichen Störungen der Ölexporte aus dem Nahen Osten.
– Erwartete Überversorgung am Ölmarkt
Mit der geopolitischen Entspannung rückt erneut die strukturelle Angebotslage in den Fokus. Mehrere Institute rechnen weiterhin mit einer Überversorgung von teils über 3 Mio. Barrel pro Tag, was mittelfristig einen dämpfenden Effekt auf die Ölpreise haben dürfte.

1 USD = 0,8430€
Stand: 03.02.2026, nächstes Update: 04.02.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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