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Preisrally gebremst – Ölmarkt bleibt schwach, Heizöl wieder günstiger

31.12.25

Preisrally gebremst – Ölmarkt bleibt schwach, Heizöl wieder günstiger

Liebe Leserinnen und Leser,

die internationalen Rohölmärkte präsentieren sich heute recht ruhig, aber klar unter Druck. Nach dem dritten Verlustjahr in Folge und den anhaltenden Sorgen über ein Überangebot zeigen die Notierungen nur wenig Erholungstendenz. Zwar gab es in den vergangenen Tagen vereinzelt geopolitische Impulse, doch die dominante Grundstimmung bleibt von Angebotssorgen und gedämpfter Nachfrage geprägt.

Jahresrückblick & Ausblick zeigt Schwäche
Für das zurückliegende Jahr markieren die Rohölpreise die gravierendsten Einbußen seit 2020. Die wichtige Benchmarksorte Brent schloss das Jahr nahe 61 US-Dollar pro Barrel, während WTI bei rund 58 US-Dollar lag – das entspricht einem Rückgang von etwa 18–19 % im Jahresvergleich. Analysten erwarten, dass dieser Abwärtstrend auch zu Beginn des kommenden Jahres anhalten könnte, bevor eine Stabilisierung einsetzt.
Ursächlich hierfür ist vor allem ein Überangebot: Die Fördermenge wächst schneller als die weltweite Nachfrage, was den Preisdruck aufrechterhält. Selbst politische Risiken und Konflikte, die traditionell für kurzfristige Preissprünge sorgen, reichen derzeit nicht aus, um eine nachhaltige Trendwende auszulösen.

Geopolitik nur temporärer Stützer
Zwar wirken geopolitische Risiken weiterhin als intermittierender Preisstützer, etwa wenn Konflikte oder Handelsbeschränkungen kurzfristige Marktverwerfungen auslösen. Diese Einflüsse sind aktuell allerdings eher punktuell und schlagen sich nicht in längerfristigem Preisdruck nieder. Teils werden politische Gespräche über mögliche Konfliktlösungen von Händlern sogar als preisdämpfend interpretiert, weil sie das Risiko für Angebotsunterbrechungen dämpfen.

Heizölpreise im Inland: leichte Entlastung
Für Verbraucherinnen und Verbraucher im Bundesgebiet zeigen sich die Auswirkungen der schwachen Rohölpreise heute erneut an der Zapfsäule: Die Heizölpreise geben wieder leicht nach. Je nach Region sind Abschläge in einer Größenordnung von etwa –0,30 bis –0,80 Euro pro 100 Liter im Vergleich zum Vortag möglich, da Gasöl und damit das Vorprodukt für Heizöl ebenso schwächer notieren.

Damit bleibt Heizöl auf einem vergleichsweise günstigen Niveau – insbesondere im historischen Vergleich und trotz der Unwägbarkeiten an den Rohölmärkten.

1 USD = 0,8495€
Stand: 31.12.2025, nächstes Update: 02.01.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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