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Ölpreise fallen sechsten Tag in Folge – Putin kündigt Gipfeltreffen an – Heizöl leicht teurer

08.08.25

Ölpreise fallen sechsten Tag in Folge – Putin kündigt Gipfeltreffen an – Heizöl leicht teurer
Der Abwärtstrend an den Ölmärkten hat sich gestern weiter fortgesetzt – mittlerweile sind es sechs Verlusttage in Serie. Die Notierungen für Rohöl gaben am Donnerstag erneut nach, belastet von der Aussicht auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und Russland zur Beendigung des Ukraine-Krieges.

Brent: –0,46 $ auf 66,43 $/Barrel
WTI: –0,47 $ auf 63,88 $/Barrel

Putin signalisiert Gesprächsbereitschaft
Nur einen Tag vor Ablauf des Ultimatums, das US-Präsident Donald Trump gesetzt hatte, erklärte der Kreml, dass Wladimir Putin zu einem Gipfeltreffen mit Trump bereit sei. Ort und Rahmen seien bereits vereinbart, die Gespräche sollen nächste Woche stattfinden.

Das Ultimatum ist klar: Waffenruhe oder neue Strafzölle auf Käufer von russischem Öl. Sollte Putin nicht einlenken, will Trump mit sogenannten „sekundären Zöllen“ gezielt jene Länder treffen, die weiterhin russisches Öl beziehen.

Experten sehen weiteren Preisrückgang
Die Citibank hält an ihrer Prognose fest, dass Brent-Öl bis Ende des Jahres auf 60 $/Barrel fallen könnte – selbst wenn Indien seine Ölimporte aus Russland reduziert und China mehr günstiges Rohöl kauft.
Der Grund: Die USA könnten Sanktionen zwar androhen, sie aber nur halbherzig umsetzen, um einen allzu starken Preisanstieg zu vermeiden.

Etwas optimistischer gibt sich Kuwaits Ölminister Tareq Al-Roumi. Er rechnet damit, dass sich die Ölpreise kurzfristig unter 72 $/Barrel einpendeln. Dennoch warnt er vor zusätzlichen Risiken durch die US-Zollpolitik gegenüber Indien.

Heizölpreise: kleine Gegenbewegung nach unten
Nach mehreren Tagen fallender Preise zeigt sich am deutschen Heizölmarkt heute eine leichte Gegenbewegung. Im Vergleich zu Donnerstagmorgen zahlen Verbraucherinnen und Verbraucher +0,20 bis +0,40 Euro pro 100 Liter mehr.

Ursache ist vor allem eine kleine technische Preiserholung an den internationalen Märkten – noch kein Trendwechsel, aber ein Signal, dass der Preisverfall ins Stocken geraten könnte.
Fazit
Die Märkte setzen weiter auf fallende Preise, doch geopolitische Wendungen können jederzeit kurzfristige Aufschläge bringen.
Die angekündigten US-russischen Friedensgespräche könnten je nach Ausgang für Ruhe – oder neuen Aufruhr – sorgen.
Für Heizölkunden bleibt das Preisniveau attraktiv, auch wenn heute ein kleiner Anstieg zu verzeichnen ist.

1 USD = 0,8562€
Stand: 08.08.2025, nächstes Update: 09.08.2025

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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