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Ölpreise erneut unter Druck – China-Nachfrage schwächer als erwartet – Heizöl im Inland günstiger

02.02.26

Ölpreise erneut unter Druck – China-Nachfrage schwächer als erwartet – Heizöl im Inland günstiger

Liebe Leserinnen und Leser,

die internationalen Rohölmärkte zeigen sich auch heute volatil und mit leichtem Abwärtsdruck. Nach den jüngsten Preisschwankungen reagiert der Markt zunehmend sensibel auf konjunkturelle Signale und Nachfrageindikatoren, während geopolitische Risiken zwar weiter präsent, aber nicht mehr dominierend sind. Dies wirkt sich auch auf die Entwicklung der Heizölpreise im Inland aus.

Schwächere Nachfrage aus China dämpft Ölpreise
Am Morgen tendieren die Ölpreise leichter, da neue Daten auf eine geringere Nachfrageentwicklung in China hindeuten als erwartet. Laut aktuellen Berichten hat Chinas Ölimportniveau im Jahresvergleich zwar weiterhin eine wichtige Pufferfunktion für das globale Ölangebot, doch Analysten stellen fest, dass die Einkaufsbereitschaft stark vom Preisniveau abhängt und in Phasen höherer Notierungen merklich zurückgeht. Diese Beobachtung belastet die Stimmung an den Börsen, da China als größter Ölimporteur einen erheblichen Einfluss auf das globale Nachfragegleichgewicht hat.
Marktteilnehmer werten diese Signale als Zeichen, dass die Nachfrageseite derzeit keinen stabilen Aufwärtsimpuls liefert – trotz saisonaler Nachfrageeffekte durch winterliche Heizbedarfe.

Fundamentale Angebotslage bleibt robust
Parallel dazu dominiert weiterhin ein grundlegend gutes Angebot. Die Fördermengen aus den USA, der OPEC+-Länder und anderen Produzenten bleiben hoch, und zuletzt gemeldete Lagerdaten deuten auf ausreichende Vorräte hin. Marktanalysten gehen davon aus, dass diese Angebotsüberschüsse bis weit ins kommende Jahr hinein wirken könnten, was den Preisdruck strukturell erhöht und größere Rallys verhindert.
Dementsprechend bleibt der aktuelle Markttrend von Seitwärts- bis leicht abwärts gerichteten Notierungen geprägt.

Geopolitik ohne neue Eskalationen
Geopolitische Risiken, etwa im Nahen Osten oder rund um Russland und die Ukraine, bleiben auf der Beobachtungsliste der Händler. Allerdings fehlen derzeit akute Eskalationen oder konkrete Nachrichten, die zu einer nachhaltigen Unterstützungsbewegung an den Ölbörsen führen könnten. Diese relative Ruhe auf der geopolitischen Front reduziert kurzfristige Risikoaufschläge.

Heizölpreise im Inland heute günstiger
Die Kombination aus gedämpfter Nachfrageerwartung und einem weiter gut versorgten Markt drückt heute auch auf die Heizölpreise in Deutschland. Im Vergleich zum gestrigen Vormittag ist ein Sinken der Inlandspreise zu beobachten.
Verbraucherinnen und Verbraucher können heute Preisabschläge von etwa –0,40 bis –0,90 Euro pro 100 Liter erwarten.
Damit setzt sich die jüngste Tendenz fort, dass Heizöl — trotz saisonaler Nachfrage und geopolitischer Unbekannten — aktuell günstiger ist als in den Vorwochen. Eine kurzfristige Kaufentscheidung lohnt sich derzeit besonders, solange die große Nachfrage nicht überraschend wieder anzieht.

1 USD = 0,8430€
Stand: 02.02.2026, nächstes Update: 03.02.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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