Wir haben nur Heizöl im Kopf

Ölpreise erholen sich – Hoffnung auf Diplomatie im Nahen Osten – Heizölpreise stabil

17.06.25

Ölpreise erholen sich – Hoffnung auf Diplomatie im Nahen Osten – Heizölpreise stabil
Die Energiepreise stehen weiterhin unter dem Eindruck der angespannten Lage im Nahen Osten. Nach starken Schwankungen in den vergangenen Tagen zeigen sich die Rohölpreise am Dienstagmorgen erneut fester. Hoffnung auf diplomatische Lösungen sorgt jedoch dafür, dass sich die Lage an den Märkten vorerst nicht weiter zuspitzt – mit unmittelbaren Auswirkungen auf die Heizölpreise im Bundesgebiet.

Ölpreise steigen wieder – Verluste vom Wochenauftakt aufgeholt
Am Montag waren die Rohölpreise trotz zunächst kräftiger Zugewinne im asiatischen Handel unter Druck geraten. Sowohl die Atlantiksorte Brent als auch die US-Sorte WTI mussten im Tagesverlauf deutliche Verluste hinnehmen:

Brent fiel um rund 1 Dollar auf 73,23 USD/Barrel

WTI sank um 1,21 Dollar auf 71,77 USD/Barrel

Heute Morgen ziehen die Preise jedoch bereits wieder an und gleichen die Abschläge vom Vortag aus. Damit setzen die Märkte die volatile Entwicklung der letzten Woche fort, in der allein am Freitag Preissprünge von bis zu 13 % beobachtet wurden – der stärkste Anstieg seit Anfang 2022.

Hoffnung auf Friedensgespräche stoppt Rallye
Der wichtigste Bremsfaktor für die Ölpreisrallye: Hoffnung auf Verhandlungen. Laut mehreren Berichten soll der Iran zu Friedensgesprächen bereit sein. Diese Ankündigung wirkte beruhigend auf die Märkte, nachdem am Wochenende erneut die Schließung der Straße von Hormus im Raum stand.

Die Meerenge gilt als einer der wichtigsten Knotenpunkte im globalen Ölhandel – rund ein Fünftel des weltweiten Öltransports wird durch die Straße von Hormus abgewickelt. Eine Blockade könnte laut Einschätzung der Deutschen Bank den Ölpreis kurzfristig auf bis zu 120 US-Dollar pro Barrel treiben. Noch ist ein solches Szenario unwahrscheinlich – aber nicht ausgeschlossen.

Erste Reedereien meiden Passage – Transport gefährdet
Bereits jetzt zeigen sich Auswirkungen auf die logistische Infrastruktur:
Mehrere Reedereien und Öltankerbetreiber haben seit Freitag ihre Routen im Persischen Golf ausgesetzt. Schiffsmakler berichten von einem stark ausgedünnten Angebot – ein klarer Hinweis auf zunehmende Sicherheitsbedenken im internationalen Seeverkehr.

G7-Gipfel mit seltener Einigkeit – Waffenstillstand in Sicht?
Am Rande des G7-Gipfels in Kanada bekräftigten die Staaten ihre Unterstützung für Israels Selbstverteidigung und ihre Ablehnung eines iranischen Atomwaffenprogramms. US-Präsident Donald Trump sprach zudem von einem konkreten Angebot für einen Waffenstillstand, das allen Konfliktparteien zur Prüfung vorliege.

Noch bleibt abzuwarten, ob sich diese diplomatischen Bemühungen konkretisieren – oder ob neue Eskalationen bevorstehen.

Heizölpreise zeigen sich stabil
Trotz der geopolitischen Spannungen bleiben die Heizölpreise in Deutschland vorerst weitgehend stabil. Die Preisunterschiede gegenüber dem Montag bewegen sich je nach Region zwischen –0,10 und +0,30 Euro pro 100 Liter.

Nach dem starken Anstieg der vergangenen Woche scheint sich der Markt vorerst in einer Phase der Neuorientierung zu befinden. Wie sich die Heizölpreise in den kommenden Tagen entwickeln, hängt entscheidend von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten und der Reaktion der internationalen Märkte ab.

Fazit & Empfehlung
Kurzfristig bleibt der Heizölmarkt ruhig – Preisveränderungen sind aktuell eher moderat.

Mittelfristig drohen erneut Preissprünge, sollte sich die Sicherheitslage im Nahen Osten verschärfen oder Transportengpässe eintreten.

Tipp für Verbraucher: Wer einen günstigen Einstieg sucht, sollte die Preisentwicklung in den kommenden Tagen genau beobachten und bei ruhiger Marktlage handeln.

1 USD = 0,8647€
Stand: 17.06.2025, nächstes Update: 18.06.2025

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

Holen Sie sich gleich ein aktuelles Heizöl oder Dieselangebot klicken Sie hierfür auf den nachfolgenden LINK: https://www.oelbestellung.de


« Zurück

Heizöl Preisrechner


Heizöl-Newsarchiv

Marktinformationen - 2026
Marktinformationen - 2025
Marktinformationen - 2024
Marktinformationen - 2023
Marktinformationen - 2022
Marktinformationen - 2021
Marktinformationen - 2020
Marktinformationen - 2019
Marktinformationen - 2018
Marktinformationen - 2017
Marktinformationen - 2016
Marktinformationen - 2015
Marktinformationen - 2014
Marktinformationen - 2013
Marktinformationen - 2012
Marktinformationen - 2011
Marktinformationen - 2010
Marktinformationen - 2009
Marktinformationen - 2008
Marktinformationen - 2007
Marktinformationen - 2006
Marktinformationen - 2005