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Ölpreise auf Mehrmonatshoch – Drohnenangriffe im Schwarzen Meer verunsichern Märkte – Heizöl weiter teurer

15.01.26

Ölpreise auf Mehrmonatshoch – Drohnenangriffe im Schwarzen Meer verunsichern Märkte – Heizöl weiter teurer

Nach den kräftigen Preissprüngen vom Vortag haben sich die Kurse an den internationalen Ölbörsen im frühen Handel etwas stabilisiert. Von Entspannung kann jedoch keine Rede sein: Ölprodukte notieren weiterhin auf Monatshochs, Rohöl sogar auf dem höchsten Niveau seit Oktober. Haupttreiber bleiben die geopolitischen Risiken – insbesondere die zunehmenden Angriffe auf die Schifffahrt im Schwarzen Meer.

Drohnen treffen internationale Öltanker
Am Dienstag wurden im Schwarzen Meer drei Öltanker unter griechischer Flagge von bislang unbekannten Drohnen attackiert. Nach bisherigen Erkenntnissen sollten die Schiffe kasachisches Rohöl am russischen Hafen Noworossijsk laden. Das Öl gelangt über die CPC-Pipeline dorthin und ist ein zentraler Bestandteil der europäischen Rohölversorgung.
Zur eigentlichen Verladung kam es offenbar nicht. Ein Sprecher des Tankers Matilda bestätigte, dass sich das Schiff rund 50 Kilometer vor der Küste in Warteposition befand, als es getroffen wurde. Die Matilda erlitt nur leichte Schäden, die Crew blieb unverletzt und das Schiff verlässt inzwischen das Gefahrengebiet. Zu den beiden weiteren Tankern liegen bislang nur wenige gesicherte Informationen vor.

Versicherungen reagieren – Lieferketten unter Druck
Besonders brisant: Die betroffenen Schiffe gehören nicht zur russischen Schattenflotte, sondern sind regulär im internationalen Ölhandel unterwegs. Angriffe auf diese Schiffe markieren eine neue Eskalationsstufe. Kasachstan ist einer der wichtigsten Rohöllieferanten für Europa – Störungen auf dieser Route wirken sich unmittelbar auf Preise und Risikobewertungen aus.
In der Folge ziehen Versicherungsprämien, Sicherheitszuschläge und Transportkosten spürbar an. Diese zusätzlichen Kosten schlagen sich zeitnah in den Notierungen an den Ölbörsen nieder – und erreichen letztlich auch die Endverbraucher.

Heizölpreise setzen Aufwärtstrend fort
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten bleiben die Preise für Ölprodukte unter Aufwärtsdruck. Auch im Inland zeigt sich dieser Trend: Für Heizöl müssen Verbraucherinnen und Verbraucher heute mit weiteren Preisaufschlägen von rund +0,80 bis +1,20 Euro pro 100 Liter im Vergleich zum Vortag rechnen.

1 USD = 0,8585€
Stand: 15.01.2026, nächstes Update: 16.01.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

Kontrollieren Sie regelmäßige Ihren Heizölbestand im Heizöl-Tank und bestellen Sie Ihren Heizöl-Bedarf rechtzeitig. Kurzfristige Belieferungen sind Aufschlagspflichtig und sind unnötige zusätzliche Heizöl-Kosten.

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