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Krieg im Nahen Osten treibt Ölpreise weiter nach oben

05.03.26

Krieg im Nahen Osten treibt Ölpreise weiter nach oben
Die Spannungen im Nahen Osten bestimmen weiterhin die Entwicklung an den internationalen Ölmärkten. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat sich in den vergangenen Tagen weiter ausgeweitet und sorgt für massive Verunsicherung unter Händlern und Investoren. Besonders im Fokus steht die strategisch wichtige Straße von Hormuz, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweit gehandelten Öls transportiert wird. Angriffe auf Tanker sowie militärische Aktionen in der Region haben den Schiffsverkehr stark beeinträchtigt und damit die Angst vor längerfristigen Lieferunterbrechungen deutlich erhöht.

Die Rohölpreise reagierten entsprechend deutlich. Marktbeobachter berichten von einem erneuten Preissprung um mehrere Prozentpunkte, nachdem sich die geopolitische Lage weiter zugespitzt hat. Die europäische Nordsee-Sorte Brent notiert aktuell im Bereich von rund 83 US-Dollar pro Barrel, während auch die US-Referenzsorte WTI kräftig zulegen konnte. Damit haben die Ölpreise innerhalb weniger Tage den höchsten Stand seit über einem Jahr erreicht.

Neben den unmittelbaren Risiken für Tankertransporte belasten auch Angriffe auf Energieinfrastruktur den Markt. In der Golfregion kam es zuletzt zu Angriffen auf Tanker und Raffinerien, während Versicherer teilweise ihre Kriegsrisikodeckung für Schiffe in der Region ausgesetzt haben. Dadurch steigen Transportkosten und Lieferketten werden zusätzlich unter Druck gesetzt.

Auch Analysten großer Banken reagieren bereits auf die neue Situation. Mehrere Institute haben ihre Preisprognosen für Rohöl nach oben angepasst und warnen davor, dass die Notierungen weiter steigen könnten, sollte die Blockade wichtiger Transportwege länger anhalten. Einige Szenarien sehen sogar Preise jenseits von 100 Dollar pro Barrel als möglich an, falls es zu weiteren Produktions- oder Transportausfällen kommt.

Heizölpreise im Inland
Die starken Bewegungen an den internationalen Ölbörsen wirken sich inzwischen deutlich auf den deutschen Binnenmarkt aus. Händler berichten von spürbaren Aufschlägen bei den Inlandspreisen, da die gestiegenen Rohölnotierungen sowie die erhöhten Transportkosten in den Produktmarkt weitergegeben werden. Entsprechend kosten 100 Liter Heizöl im Bundesgebiet heute etwa +3,50 bis +4,50 Euro im Vergleich zu gestern.

Marktausblick
Die aktuelle Lage zeigt, wie sensibel der Energiemarkt auf geopolitische Risiken reagiert. Solange die Situation im Nahen Osten angespannt bleibt und der Tankerverkehr rund um die Straße von Hormuz eingeschränkt ist, dürfte die Risikoprämie im Ölpreis bestehen bleiben. Gleichzeitig können politische Signale oder militärische Entwicklungen jederzeit für starke Kursschwankungen sorgen.

Für Verbraucher bedeutet das: Die Preise bleiben kurzfristig sehr volatil, mit weiterhin erhöhtem Risiko für weitere Aufschläge.

1 USD = 0,8595€
Stand: 05.03.2026, nächstes Update: 06.03.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

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