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Krieg im Nahen Osten hält Ölpreise auf hohem Niveau

06.03.26

Krieg im Nahen Osten hält Ölpreise auf hohem Niveau
Der Krieg im Nahen Osten bleibt der dominierende Faktor an den internationalen Energiemärkten. Auch heute richten Händler ihren Blick vor allem auf die Entwicklungen rund um den Persischen Golf und die strategisch wichtige Straße von Hormuz. Die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Tankerverkehr stark beeinträchtigt und sorgt weiterhin für große Unsicherheit über die zukünftige Versorgungslage.
Die Ölpreise sind in dieser Woche deshalb stark gestiegen. Zwar gaben die Notierungen zuletzt leicht nach, doch insgesamt steuert der Markt auf den größten Wochenanstieg seit dem Jahr 2022 zu. Aktuell liegt der Preis für die europäische Nordsee-Sorte Brent bei rund 84 US-Dollar pro Barrel, nachdem die Notierungen in den vergangenen Tagen deutlich nach oben geschossen sind.
Auslöser für die kräftigen Preissprünge sind vor allem die Störungen im Tankerverkehr und die Angst vor weiteren Lieferausfällen. Die Straße von Hormuz gilt als einer der wichtigsten Engpässe der globalen Energieversorgung, da normalerweise mehr als 20 Prozent des weltweiten Ölhandels durch diese Passage laufen. Jede Einschränkung dieses Transportweges hat daher unmittelbare Auswirkungen auf die Preisbildung an den internationalen Rohstoffbörsen.

Lieferketten geraten zunehmend unter Druck
Neben den Risiken für den Tankerverkehr zeigen sich inzwischen auch erste Auswirkungen auf den physischen Markt. Händler berichten, dass Öl- und Treibstofflieferungen aus der Golfregion deutlich zurückgegangen sind. In Asien etwa sind die Ausfuhren von Schweröl stark eingebrochen, während Raffinerien nach alternativen Lieferquellen suchen müssen.
Parallel dazu versuchen einige Förderländer ihre Exporte umzuleiten, um die Auswirkungen der Blockade zumindest teilweise abzufedern. Dennoch bleibt der Markt angespannt, denn viele Exportländer der Region sind stark von dieser einen Route abhängig. Entsprechend hoch bleibt die Risikoprämie, die aktuell im Ölpreis eingerechnet wird.

Heizölpreise im Inland
Die starken Bewegungen an den internationalen Rohstoffbörsen wirken sich inzwischen auch deutlich auf den deutschen Binnenmarkt aus. Händler berichten von weiteren Preisaufschlägen, da sowohl die gestiegenen Rohölpreise als auch höhere Transport- und Versicherungskosten in den Markt für Ölprodukte durchschlagen. Entsprechend kosten 100 Liter Heizöl im Bundesgebiet heute etwa +3,40 bis +4,40 Euro im Vergleich zu gestern.

Ausblick
Kurzfristig bleibt der Ölmarkt extrem nervös. Solange der Konflikt im Nahen Osten anhält und der Schiffsverkehr im Persischen Golf eingeschränkt bleibt, dürfte die geopolitische Risikoprämie im Ölpreis bestehen bleiben. Gleichzeitig können politische oder militärische Entwicklungen jederzeit neue Kurssprünge auslösen – sowohl nach oben als auch nach unten.
Für Verbraucher bedeutet das: Die Heizölpreise bleiben vorerst volatil und reagieren weiterhin empfindlich auf jede neue Nachricht aus der Krisenregion.

1 USD = 0,8595€
Stand: 06.03.2026, nächstes Update: 09.03.2026

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