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Iran-Krise schiebt Ölpreise an – Heizöl spürbar teurer

14.01.26

Iran-Krise schiebt Ölpreise an – Heizöl spürbar teurer

Seit Anfang der vergangenen Woche zeigen die internationalen Ölbörsen deutlich nach oben. Der Preisanstieg macht sich inzwischen auch bei den Heizölpreisen im Inland bemerkbar. Auslöser ist die sich zuspitzende Lage im Iran, die zunehmend als Risiko für die Stabilität des globalen Ölmarktes wahrgenommen wird.

Ölmärkte reagieren nervös auf Eskalation
Der Iran zählt trotz umfangreicher US-Sanktionen weiterhin zu den bedeutenden Förderländern und ist Mitglied der OPEC+. Entsprechend sensibel reagieren Händler, wenn politische Spannungen im Land eskalieren und Washington offen mit Einflussnahme droht.
Die Risiken sind vielfältig: Produktionsausfälle durch Angriffe auf Ölanlagen wären ebenso denkbar wie strategische Gegenmaßnahmen Teherans. Besonders brisant bleibt die Kontrolle über die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Nadelöhre des Welthandels. Rund ein Fünftel des globalen Öl- und Ölproduktverkehrs passiert diese Meerenge täglich. Schon kleinere Störungen könnten weltweit spürbare Folgen haben.

USA erhöhen wirtschaftlichen Druck
Ein militärisches Eingreifen der USA ist weiterhin nicht ausgeschlossen, soll aber zunächst geprüft werden. Vorerst setzt Washington auf wirtschaftliche Hebel: Ab heute sollen Importe aus Ländern, die weiterhin mit dem Iran handeln, mit einem Aufschlag von 25 Prozent belegt werden. Besonders betroffen wäre China, bislang der wichtigste Abnehmer iranischen Öls.

Militärische Option bleibt bestehen
Die Lage bleibt angespannt. Während die iranische Führung mit harter Hand gegen die anhaltenden Proteste im Land vorgeht, hat US-Präsident Donald Trump mehrfach betont, die Demonstrierenden unterstützen zu wollen. Auch militärische Konsequenzen schloss er in diesem Zusammenhang erneut nicht aus.

Heizölpreise ziehen an
Mit der steigenden geopolitischen Risikoprämie haben auch die Heizölpreise angezogen. Im Vergleich zu den vergangenen Tagen fällt der Preisanstieg heute zwar moderater aus, bleibt aber spürbar. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen aktuell mit Aufschlägen von etwa +0,70 bis +1,10 Euro pro 100 Liter gegenüber Montagmorgen rechnen.

1 USD = 0,8583€
Stand: 14.01.2026, nächstes Update: 15.01.2026

Unsere Empfehlungen:
Wir empfehlen Ihnen, jetzt über einen Heizöl-Einkauf nachzudenken, aufgrund der noch stabilen Heizölpreise und der schwachen Nachfrage in den Sommermonaten. Durch eine erhöhte Nachfrage wird im Herbst wieder mit steigenden Preisen und langen Wartezeiten gerechnet.

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