Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizölpreise steigen nach Lagerbestandsdaten

16.11.06

Der Heizöl - Preis steigt nach Lagerbestandsdaten
Der Heizöl hat wieder zugelegt, nachdem die USA Daten zu ihren Heizöllagerbestandsdaten veröffentlicht hatten. Der führende Dezember-Kontrakt auf Rohöl , Rohöl stieg um 0,8% bzw 0,48 USD auf 58,76 USD. Der Kontrakt lag teilweise bei 59,40 USD, das Tagestief lag bei 58,30 USD. Zwar waren die Rohöllagerbestände in der Vorwoche etwas stärker gestiegen als erwartet, doch wurde bei Benzin und Destillaten eine überraschend deutliche Abnahme verzeichnet. Wegen des ungewöhnlich milden Herbstes ging man von einem geringeren Rückgang der Vorräte an Destillaten gerechnet, zu denen auch Heizöl gehört.

Man wies darauf hin, dass gleichzeitig die Auslastung der Raffinerien um 0,8 Prozentpunkte auf 87,3% gesunken war. Das sei die Ursache dafür gewesen, dass die Rohölvorräte gestiegen und die Lagerbestände an Ölprodukten gesunken seien. Die Daten hätten gezeigt, dass die Raffinerien Probleme haben. Es ist immer verdächtig, wenn die Auslastungsquote um diese Jahreszeit falle. Sollte diese Entwicklung weiter gehen, würden die Heizöl - Preise wieder stärker anziehen.

Die Aussichten für deutlich tiefere Ölpreise, wie wir sie letztes Jahr hatten, ist weiterhin begrenzt durch und eine anhaltend hohe Nachfrage. Für 4. Quartal sind Kürzungen in der Förderung von Rohöl angekündigt , dies wird den Preisverfall beim Heizöl aufhalten.

langfristige Markteinschätzung
Befürchtungen über eine Verknappung der Versorgungslage besteht nicht mehr. Deshalb wird mit einem Preisanstieg bis zum
Jahresende nicht gerechnet.

Außerdem werden die Heizölpreise nicht mehr durch die aktuellen politischen Spannungen genährt und daher kann es zu keinen übermässigen Preisanstiegen kommen.

Erdöl wird an der Börse gehandelt, und dort bestimmen nicht Fakten den Preis, sondern Erwartungen, Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten. Seit Monaten gehen Ölkonzerne, Broker und Investmentbanken von einem baldigen Rohstoffpreisverfall aus . Schon das hat den Ölpreis auf 58 Dollar je Barrel (159 Liter) sinken lassen.

Doch kurfistige Markteinsschätzungen könnten den Heizölpreis noch weiter unter Druck setzen, das Potential liege mit Sicherheit bei 2-3 Cent pro 100 Liter.

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