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Heizöl-News • Heizölpreise profitieren vom Kurseinbruch

13.03.15

Gestern Abend erreichte den Markt die Meldung über steigende Fördermengen in den USA, Russland, Oman und Nordafrika, die ihre Wirkung nicht verfehlte. Die Panik vor einer anhaltenden Überversorgung des Ölmarktes führte zu einem Einbruch der Mineralölkurse für Rohöl und Heizöl (Gasöl). Da der Euro ausnahmsweise nicht von dem tiefen Fall betroffen war, eröffnen die Heizölpreise vor dem Wochenende deutlich günstiger. Ferner ist weiterer Spielraum nach unten gegeben, da die heutigen Wirtschaftsdaten wenig Hoffnung auf eine steigende Nachfrage machen. In den USA sanken die Verbraucherstimmung sowie die Erwartung der Verbraucher weit unter die Erwartungen bzw. die Vormonatswerte. In der Folge stürzen die Kurse an den Börsen tiefer in die roten Zahlen. Verstärkt wird der Druck auf die Märkte durch die Meldung, dass die Sanktionen gegen den Iran bereits im Juni beendet werden könnten. Das könnte weitere Rohölmengen auf den bereits überversorgten Markt spülen. Dagegen sieht die Nachfrageerwartung der internationalen Energieagentur weit weniger positiv aus. Das Institut warnt weiterhin vor einer Ölschwemme und hob die Erwartungen der Öl-Nachfrage nur geringfügig an. Insofern, ist das Geschehen an den Märkten als logische Konsequenz zu betrachten. Zu einem massiven Einbruch der Heizölpreise wird es wohl dennoch nicht kommen. Die Äußerung von Goldman Sachs bezüglich der weiteren Entwicklung des Eurokurses birgt wenig Aufwärtspotenzial. Die Experten prognostizieren eine anhaltende Talfahrt bis auf 0,95 $ in den kommenden 12 Monaten und sehen den Wechselkurs Ende 2017 bei gar 0,80 $. Gleichbedeutend mit einem Schluck Öl ins Feuer kippen, eröffnete diese Kommentar weiteren Abwärtsspielraum und lies den Euro auf ein neues 12-Jahrestief fallen. Die ungelöste Griechenlandkrise trägt ihren übrigen Teil dazu bei. Um ein Preisniveau von Mitte Januar erneut darstellen zu können, müssten die Notierungen von Rohöl und Heizöl (Gasöl) ihre Talfahrt ebenso deutlich fortsetzen. Es fehlt allein der Glaube daran, denn selbst das aktuelle Preisniveau kann für die Rohölexporteure nicht zufriedenstellend sein. Zumindest zum Start in die neue Woche sind günstigere Heizölpreise dennoch nicht unrealistisch.
Das Barrel (159l) der Nordseesorte Brent zur Mai-Lieferung notiert bei ca. 55,56 US-Dollar (+1,52 $). Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI liegt bei ca. 45,12 Dollar (-1,93 $). Der Euro notiert derzeit bei 1,0522 €/$ (-0,0115).
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