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Heizöl-News • Heizölpreise geraten mächtig unter Druck

12.11.15

Die vorhersehbare Entwicklung der Heizölpreise nimmt Formen an. Unter der Last der drohenden US-Rohöl-Bestandsaufbauten, zeigt die Kurve für die Rohöl- und Heizölnotierungen bereits gestern Nachmittag stark abwärts. Das sich daraus ergebende Börsenbild, ist aus Sicht der Endverbraucher positiv und lässt die Heizölpreise teils deutlich günstiger in den Tag starten.

Im Tagesverlauf halten sich die Anleger anfangs bedeckt. Größere Verluste an den Terminmärkten sind am Vormittag noch nicht absehbar. Das Bild ändert sich erst im Laufe des Nachmittags. Einen ersten leichten Dämpfer lieferten die US-Jobdaten, mit Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, die dem Vorwochenniveau entsprachen, jedoch nicht die erwartete Verbesserung aufzeigten. Des Weiteren stiegen die Zahlen der dauerhaften Arbeitslosen sowie der 4-Wochenschnitt. In der Folge fielen die Ölpreise und wurden nur durch spekulative Zukäufe vor den bevorstehenden DOE Bestandsdaten gebremst. Der Verlustabbau hatte jedoch nur kurzzeitig Bestand. Mit der Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestandszahlen der amerikanischen Energiebehörde DOE, ereilte die Ölpreise der nächste Erdrutsch. Weniger als von der API prognostiziert stiegen die Rohölreserven in den USA an, jedoch zum 7. Mal in Folge und stärksten seit März. Insbesondere der massive Zuwachs der Bestände im US Zentrallager Cushing wiegt schwer. Darüber hinaus weisen die Daten auf eine weiterhin steigenden US Rohölförderung hin, obwohl die Zahl der Förderanlagen rückläufig ist. Auch der so nicht erwartete Anstieg der Heizölbestände trägt zu den massiven Verlusten der Ölpreise bei. Die Destillate zeigten nicht den erhofften Rückgang und stiegen vielmehr auf das höchste Niveau seit 2010. Die Reaktion auf diese Meldung ist unübersehbar. Die Notierungen für Rohöl und Gasöl (Heizöl) testen nun den Abwärtsspielraum und markieren am laufenden Band neue Tagestiefstwerte.

Aus Endverbrauchersicht könnte die Entwicklung nicht besser sein. Neben den fallenden Ölpreisen, profitieren die Europäer von einem stärkeren Euro. Als Nutznießer der schwächeren US-Jobdaten, bildet die europäische Gemeinschaftswährung einen positiven Kursverlauf ab und legt zu. Aus dieser erfreulichen Faktorenkombination sollte zum Wochenende eine deutliche Besserung der Heizölpreise entstehen.

Das Barrel (159l) der Nordseesorte Brent zur Dezember-Lieferung notiert bei ca. 44,48 US-Dollar (-1,33 $). Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI liegt bei ca. 41,78 Dollar (-1,15 $). Der Euro notiert derzeit bei 1,0782 €/$ (+0,0039).
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