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Heizöl-News • Heizölpreise erneut günstiger

14.10.15

Am Vorabend haben die Notierungen an den Börsen weiter an Boden verloren. Begünstigt durch den wiederum steigenden Euro, ergeben sich daraus erneut freundlichere Heizölpreise. Im Bundeschnitt gingen die Heizölpreise um knapp 1 Cent zurück, bei anhaltend hohen Umsätzen. Derweil agieren die Anleger heute etwas verhalten. Nach den kräftigen Verlusten der letzten Tage überwiegt das Abwarten auf neue Impulse. Diese könnten noch heute Abend folgen, wenn die API ihre wöchentliche US-Rohölbestandsprognose veröffentlicht. Experten gehen im Vorfeld von einem weiteren Aufbau der Rohölbestände aus, erwarten jedoch auf der Produktseite einen Abbau. Morgen Nachmittag folgen dann die Daten der DOE (amerikanische Energiebehörde). Insofern warten die Marktteilnehmer die anstehenden Zahlen ab und üben sich in Zurückhaltung. Es verwundert wenig, dass das Börsenbild im Vorfeld eine größere Schwankungsbreite aufweist, ohne erkennbare Richtung. Nach dem Durchbruch der 50 $ Notierung für die europäische Rohölsorte Brent gestern Abend, nähert sich der Markt der 49 $/ Notierung an. Ein weiterer Durchbruch ist bislang nicht erfolgt. Vielmehr bewegt sich Rohöl weiter leicht im Minus aber noch über diesem Wert. Verantwortlich für die weitere Abwärtsentwicklung sind die anhaltende globale Öl-Überversorgung durch die OPEC (nahe Rekordhoch) sowie schwache Aussichten vom chinesischen Markt. Die Korrektur der Wachstumsgeschwindigkeit der 2. Größten Volkswirtschaft und Deflationsängste trüben die Stimmung unter den Anlegern. Die Einschätzung der OPEC einer sinkenden US-Schieferölförderung, verhindern wiederum ein weiteres Abdriften und einen Durchbruch durch die 49 $ Notierung. Das Kartell beruft sich auf die stark sinkenden Zahlen der Förderanlagen in den USA und sieht gute Chancen auf eine Reduzierung der globalen Ölbestände. Aus Börsensicht, ist daher nur mit geringfügigen Änderungen zu rechnen. Lediglich der Anstieg des Euros, könnte eine zu einer Vergünstigung der Heizölpreise beitragen.
Das Barrel (159l) der Nordseesorte Brent zur November-Lieferung notiert bei ca. 49,01 US-Dollar (-0,23 $). Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI liegt bei ca. 46,34 Dollar (-0,32 $). Der Euro notiert derzeit bei 1,1447 €/$ (+0,0067).
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