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Heizöl-News • Heizöl vor Weihnachten leicht erholt

23.12.14

Nach erfolglosem Aufwärtstest gestern schlug der Markt abermals um. Die Rohöl- und Heizölwerte (Gasöl) schlossen im Minusbereich und haben günstigere Heizölpreise zur Folge. Doch dieses Szenario entpuppt sich bereits heute als kurzes Intermezzo. Die Notierungen schlagen erneut einen Richtungswechsel ein und testen vor Weihnachten erneut aufwärts. Die 60 $ Marke für europäisches Brent Rohöl hält sich tapfer und ein Durchbruch nach unten wiederholt gescheitert. Von Seiten der Experten hieß es bereits gestern, dass man das Preisniveau für den Rest des Jahres über dieser Marke sieht und scheint Recht zu behalten. Für die Aufwärtsdynamik sprechen die prognostizierten US-Rohöllagerbestandsdaten, die einen größeren Abbau für Rohöl und Heizöl/Diesel voraussagen. Ferner stützte das US-Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal, das deutlich über dem Vorquartal und Erwartung lag. Gleichzeitig stützte diese positive Nachricht dem Dollar den Rücken und sorgte für eine neuerliche Talfahrt beim Euro. Dieser wird wiederum zusätzlich von der unsicheren politischen Situation in Griechenland belastet. Wenig verwunderlich zeigt die Richtung für die europäische Gemeinschaftswährung unverändert abwärts. Währenddessen saugen die Ölmärkte sämtliche preistreibenden Faktoren auf, um die Börse aufwärts zu pushen. Alle preisbelastenden Aspekte werden ausgeblendet. Die anhaltende Überversorgung am Markt rückt damit vorerst in den Hintergrund. Selbst die negativen Konjunkturdaten aus den USA verpufften am Markt und übten keinen Einfluss aus. Denn neben den vorgenannten aufgehellten Daten, wurden auch schwache Vorgaben aus dem Immobiliensektor und für Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter vermeldet. Einzig die Reaktion darauf blieb aus und so ziehen die Notierungen vor Weihnachten ihre Kreise in der Gewinnzone, was mit dem schwächeren Euro wohl steigende Heizölpreise nach sich zieht.
Das Barrel (159l) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung notiert bei ca. 60,78 US-Dollar (+0,67 $). Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI liegt bei ca. 56,20 Dollar (+0,94 $). Der Euro notiert derzeit bei 1,2181 €/$ (-0,0052).
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