Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise weiter gestiegen

05.11.19

Die Ölpreise haben auch im Verlauf des Montags an ihre jüngste Aufwärtsbewegung anknüpfen können und weitere Gewinne eingefahren. Insbesondere die positiven Konjunkturdaten aus China und den USA stützen derzeit den Handel an den Rohstoffmärkten.

Am frühen Dienstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent rund 55,77 €. Das sind etwa 90 Cent mehr als gestern. Heizöl baut ebenfalls aus und kostet aktuell 46,15 € pro 100 Liter.

Der Rohölhandel profitiert zurzeit vor allem von den deutlich positiveren Wirtschaftsdaten aus China und den USA. Wurden Anfang Oktober noch Befürchtungen laut, die chinesische Wirtschaft könnte aufgrund des Handelsstreites mit den USA in eine schwere Rezession gleiten, zeigen aktuelle Zahlen nun ein ganz anderes Bild. Gemäß der am Freitag veröffentlichten Daten zum Einkaufsmanagerindex hat sich die Marktstimmung in China deutlich verbessert und erreichte mit gut 51,70 Punkten den besten Wert seit Anfang Februar 2017. Mehrere Konjunkturexperten gehen momentan sogar von einem nachhaltigen Aufwärtstrend der chinesischen Wirtschaft aus. In den USA sorgten vor allem die positiven Beschäftigungszahlen für Auftrieb. Am Markt rechnet man nun mit einer stabileren Nachfrage nach Rohöl und Rohölprodukten, was folglich die Preise antreibt. Dennoch ist zur Vorsicht geraten. Kursierende Hoffnungen auf eine baldige Einigung im laufenden Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Erde bleiben zunächst lediglich Hoffnungen. Handfeste Lösungen und Ergebnisse liegen nicht vor. Ebenso verhält es sich mit der erhofften Ausweitung der OPEC-Förderkürzungen. Bisher wurde diese einzig in Aussicht gestellt. Die Skepsis Russlands an einer solchen Maßnahme scheint eine schnelle Umsetzung jedoch schwierig zu gestalten. Am Abend werden die aktuellen Prognosen zur Rohölbestandsentwicklung des privaten American Petroleum Institute (API) erwartet. Zuletzt waren die US-Lagerbestände recht deutlich gestiegen, was sich aufgrund anderer positiver Faktoren jedoch kaum in der Preisentwicklung niederschlug. Dennoch ist davon auszugehen, dass ein nächster deutlicher Zuwachs der US-Rohölreserven die Ölpreise belasten dürfte.


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