Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise verlieren weiter

23.01.19

Wachsende Konjunktursorgen auf dem Weltmarkt und befürchtete sinkende Nachfragewerte belasten den Handel mit Rohöl und führen zu weiteren Verlusten bei den Roh- und Heizölpreisen.

Am frühen Mittwochmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 54,34 €. Das sind knapp 50 Cent weniger als am Dienstag. Heizöl gibt rund 30 Cent ab und kostet aktuell 44,16 € pro 100 Liter.

Die nach unten korrigierte Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) für das Jahr 2019, die schlechten Wirtschaftsdaten aus China und aus den USA sowie wachsende Konjunktursorgen allgemein haben die einsetzende, sanfte Erholungsbewegung am Rohölmarkt vorerst gestoppt. Anleger an den Finanzmärkten machen aufgrund der negativen Nachrichtenlage und aufgrund eines wachsenden Pessimismus einen weiten Bogen um die vermeintlich unsicheren Anlageklassen, zu denen auch die Rohstoffe gehören. Im asiatischen Handel konnten die Ölpreise bis zum Morgen zwar wieder etwas von den starken Verlusten des Vortages aufholen, eine Fortsetzung scheint am heutigen Tag jedoch unwahrscheinlich. So wurde der Anstieg der Ölpreise im Asienhandel etwa mit Äußerungen des OPEC-Generalsekretärs Mohammad Barkindo erklärt, der lediglich nochmal die Bereitschaft der OPEC-Staaten bekräftigte, die beschlossenen Kürzungen tatsächlich umsetzen zu wollen. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Umstand, dass er von „sehr einschneidenden Reduktionen“ sprach. Die daraufhin gestiegenen Ölpreise sind damit aber kein Zeichen neuer Zuversicht, sie verdeutlichen vielmehr den höchst spekulativen Zustand des Rohölmarktes, denn der Glaube an die disziplinierte Umsetzung der seitens der OPEC beschlossenen Kürzungsvereinbarung hatte die Ölpreise in den vergangenen Tagen bereits gut unterstützt und für Zuwächse gesorgt. Konkrete, handfeste Zahlen über die Produktionskürzungen liegen bisher nicht vor. Heute Abend könnten eventuell nochmal positivere Impulse in den Handel kommen, wenn die Prognosen des privaten American Petroleum Institute (API) die erwarteten Rückgänge der US-Rohölreserven halbwegs bestätigen können.


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