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Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise unter Druck

28.11.19

Ein erneuter Anstieg der US-Rohöllagerbestände hat die Ölpreise im Verlauf des Mittwochshandels unter Druck gesetzt und für Preisrücksetzer am Markt gesorgt. Insgesamt halten sich die Verluste bisher jedoch in überschaubaren Grenzen.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Donnerstagmorgen gut 57,96 €. Das sind etwa 30 Cent weniger als im gestrigen Vergleichszeitraum. Auch Heizöl gibt nach und kostet zur Stunde 46,56 € pro 100 Liter.

Nachdem die Ölpreise zum gestrigen Morgen die Gewinne der Vortage noch halbwegs behaupten konnten, setzte zum Nachmittag eine leichte Gegenbewegung ein. Auslöser für die erfolgten Preisrücksetzer waren vor allem die aktuellen Daten zur Rohölbestandsentwicklung in den USA, die seitens des US-Energieministeriums (EIA) zum Nachmittag veröffentlicht wurden. Laut vorgelegter Zahlen sind die US-Rohölreserven im Vergleich zur Vorwoche um rund 1,57 Mio. Barrel angewachsen. Gleichfalls verzeichnen auch die Benzinbestände der USA mit gut 5,13 Mio. Barrel einen überdurchschnittlich starken Anstieg. Die Destillatvorräte an Heizöl und Diesel stiegen um rund 725.000 Barrel. Ein Anstieg der Lagerbestände in den USA belastet traditionell die Wertentwicklung auf dem Rohölmarkt, dennoch halten sich die bisherigen Verluste in relativ kleinen Grenzen, was eigentlich erstaunlich ist. Bereits die zum Wochenbeginn generierten Zugewinne schienen jeder faktischen Grundlage zu entbehren. Diese versuchte man erneut mit einem wachsenden Optimismus hinsichtlich einer konstruktiven Beilegung des bestehenden Handelsstreites zwischen den USA und China zu begründen, bezog sich dabei allerdings nur auf bloße Eventualitäten und Lippenbekenntnisse einzelner Beteiligter. Aufgrund des heutigen Feiertages in den USA dürfte der Handelstag etwas ruhiger Verlaufen. Dies könnte sich auch auf den morgigen Freitag erstrecken, der gegebenenfalls als „Brückentag“ genutzt werden wird. Vor dem Hintergrund des momentan noch recht hohen Ölpreisniveaus drohen im Zuge möglicher Gewinnmitnahmen bis zum Wochenende also durchaus weitere Verluste.


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