Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise teils deutlich leichter

04.06.18

Gestiegene Rohölexportwerte aus Saudi-Arabien, eine nahezu unveränderte Rohölförderung im Iran und ein weiterer Anstieg der aktiven Bohrstellen in den USA belasten die Ölpreise.

Zum Wochenstart am Montagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent nur noch 65,63 €. Das sind rund 70 Cent weniger als freitags. Heizöl gibt gut 40 Cent nach und kostet aktuell 49,29 € pro 100 Liter.

Wie bereits am Freitag bekannt wurde, sind die Rohölexporte Saudi-Arabiens auf den höchsten Stand seit sechs Monaten geklettert, was nach Bekanntwerden für teils deutliche Einbrüche am Ölmarkt sorgte. Vor dem Hintergrund der drohenden Produktionsausfälle in Venezuela und dem Iran hatten Saudi-Arabien und Russland bereits verlauten lassen, dass man auf eventuelle Angebotsengpässe schnell und unkompliziert reagieren könne und damit das zuletzt starke Aufwärtspotential der Notierungen kräftig eingebremst. Am Wochenende wurde nun gemeldet, dass das Rohölgeschäft des Irans bisher alles andere als beeinträchtigt scheint und die landeseigene Förderleistung im Monat Mai sogar leicht gestiegen sein soll. Am 22. Juni werden sich die Mitgliedstaaten des OPEC-Kartells in Wien zusammenfinden und über eine mögliche Lockerung des aktuell geltenden Kürzungsabkommens beraten. Belastet werden die Notierungen momentan aber auch wieder durch die steigende Zahl der aktiven US-Abbaustellen. Wie Baker Hughes am Freitag mitteilte, war die Zahl der aktiven Bohrlöcher auf insgesamt 861 gestiegen. Sie liegt damit auf dem höchsten Stand seit gut drei Jahren. Darüber hinaus meldete das US-Energieministerium (EIA), dass auch die US-Rohölproduktion in der vergangenen Woche auf ein neues absolutes Rekordniveau gestiegen war. Auf Basis dieser Daten sollte man eigentlich mit sinkenden Ölpreisen rechnen. Allerdings sind solche Aussagen aktuell kaum zu untermauern. Er herrscht derzeit ein gesteigertes Spekulationspotential am Rohölmarkt, welches die Richtung der Ölpreisentwicklung nahezu unvorhersagbar macht. So werden heute Morgen trotz dieser eher negativen Daten steigende Preise gemeldet.


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