Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise steigen weiter

20.02.18

Die Erholung der Ölpreise nach den teils schweren Verlusten aus der zweiten Februarwoche setzt sich heute Morgen zunächst weiter fort. Neben der deutlich besseren Stimmung an den Aktienmärkten profitieren die Notierungen auch wieder von geopolitischen Spannungen.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet im frühen Handel am Dienstagmorgen rund 52,91 €. Das sind nochmal gut 40 Cent mehr als gestern. Heizöl verteuert sich ebenfalls und liegt aktuell bei 41,25 € pro 100 Liter.

Die Ölpreise können im Vorfeld der anstehenden US-Rohöllagerdaten weitere Zugewinne generieren und bewegen sich langsam wieder in Richtung der 53,00 € Marke. Unterstützung finden die Notierungen vor allem in der allgemein positiven Börsenstimmung sowie in den sich abzeichnenden politischen Spannungen im Nahen Osten. Hier stehen sowohl der schwelende Konflikt zwischen Israel und dem Iran als auch die militärischen Einsätze der Türkei im Norden Syriens im Fokus der Anleger und Investoren. Der Iran zählt zu den wichtigsten Förderländern des OPEC-Kartells und im Norden Syriens befinden sich wichtige Ölfelder und Versorgungspipelines deren Unterbrechung zu spürbaren Angebotsengpässen auf dem Weltmarkt führen könnte. Insgesamt bleibt das Aufwärtspotential jedoch sehr begrenzt. Ausschlaggebend hierfür ist die Rekordquote der US-Ölförderung. Bereits am Freitag vergangener Woche hatte der US-Ausrüster Baker Hughes einen weiteren Ausbau der aktiven Förderanlagen in den USA gemeldet. Der Zuwachs beläuft sich um 7 Förderanlagen auf insgesamt 798. Darüber hinaus war auch die tägliche Rohölproduktion in USA wiederholt über die Marke von 10,0 Mio. Barrel gestiegen. Somit werden die Bemühungen des OPEC-Kartells und weiterer wichtiger Ölnationen stetig konterkariert und die zuletzt erzielten Erfolge im Bereich eines ausgeglichenen Marktgefüges zwischen Angebot und Nachfrage deutlich abgeschwächt. Aufgrund des gestrigen Feiertages in den USA werden die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und des US-Energieministeriums (EIA) mit einem Tag Verzögerung veröffentlicht.


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