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Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise steigen nur leicht

10.01.19

Die Ölpreise haben auch im Verlauf des Mittwochs weitere Zugewinne generieren können. Eine bessere Stimmung an den Finanzmärkten und nicht zuletzt ein schwacher US-Dollar verhalfen den Notierungen gestern zu Auftrieb. Heute Morgen dürfte die Stimmung allerdings etwas getrübt sein.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Donnerstagmorgen rund 52,63 €. Das sind gut 90 Cent mehr als am Mittwochmorgen. Heizöl gewinnt ebenfalls hinzu und kostet zur Stunde 42,75 € pro 100 Liter.

Die Erholungsbewegung am Rohölmarkt hielt zumindest im gestrigen Tagesverlauf weiter an. Insbesondere die allgemein gebesserte Stimmung an den Finanzmärkten, die auch auf die Hoffnungen einer baldigen Entspannung des Handelsstreites zwischen China und den USA zurückzuführen war, unterstützte das Ölpreisniveau am Mittwoch. Gleichfalls half auch der momentan schwache US-Dollar, die Ölpreise anzutreiben. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, ist der Rohstoff als Anlageklasse für Investoren außerhalb des Dollarraumes besonders interessant. Dennoch könnte das Pendel heute wieder umschlagen. Wie in der Nacht bekannt wurde, konnten sich China und die USA noch nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Vielmehr machten beide Seiten in einer jeweiligen Stellungnahme klar, dass man momentan noch weit weg von einer gemeinsamen Lösung sei. Das könnte die Sorgen um eine Konjunkturabkühlung neuerlich antreiben und die Ölpreise belasten. Aber auch die jüngsten US-Lagerbestandsdaten sorgen zumindest für leichte Ernüchterung. Wie die Energy Information Administration (EIA) gestern Nachmittag meldete, sind die Rohölreserven der USA im Vergleich zur Vorwoche zwar um 1,70 Mio. Barrel auf insgesamt 439,70 Mio. Barrel gefallen, allerdings stiegen gleichzeitig die Benzinreserven um 8,10 Mio. Barrel sowie auch die Bestände der Destillate Heizöl und Diesel um rund 10,60 Mio. Barrel. Ein Anstieg der Benzinbestände wird meist als Zeichen einer geringeren Nachfrage gedeutet und belastet traditionell die Ölpreise. Die Förderquote bleibt mit rund 11,70 Mio. Barrel am Tag weiterhin auf Rekordniveau. Es bleibt also wiederum offen, wie der Markt heute reagieren wird.


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