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Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise mit neuem Aufwind

21.02.19

Nach anfänglichen Verlusten im gestrigen Handelsverlauf konnten die Ölpreise bis zum Abend wieder zulegen und erreichten zeitweise sogar ein neues Dreimonatshoch. Die neue Rally birgt jedoch Gefahren.

Zum Donnerstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 59,25 €. Das sind rund 70 Cent mehr als im gestrigen Vergleichszeitraum. Heizöl legt ebenfalls kräftig zu und kostet aktuell 47,10 € pro 100 Liter.

Die Meldungen über die deutlich geringere Rohölförderung Saudi-Arabiens und des OPEC-Kartells allgemein geben die Ölpreisen auch weiterhin solide Unterstützung. Die deutlichen Preisanstiege vom gestrigen Nachmittag führen Händler und Anleger jedoch vielmehr auf den immer noch schwachen Kurs des US-Dollars sowie auf die allgemein positive Stimmung an den Aktienmärkten zurück. Ein schwacher US-Dollar erhöht in der Regel die Kauflaune außerhalb des Dollarraumes und ein solider Aktienmarkt verstärkt meist die Risikobereitschaft spekulativer Anleger, in vermeintlich unsichere Anlagenklassen zu investieren, zu denen auch Rohöl und Rohölprodukte gehören. Die gebesserte Stimmung an den Aktienmärkten ist auch auf die Hoffnungen einer baldigen Beilegung des Handelsstreites zwischen China und den USA begründet, die sich zuletzt beiderseits positiv über den Verlauf der Verhandlungen äußerten. Dennoch liegen hier auch die Gefahren, denn der neuerliche Höhenflug der Notierungen stützt sich auf äußerst volatile Faktoren. Zuletzt warnten bereits Rohstoffexperten der Commerzbank vor möglichen und eigentlich notwendigen Kurskorrekturen am Markt. Die gestern Abend vorgelegten Prognosen des privaten American Petroleum Institute (API) zur US-Rohölbestandsentwicklung fielen unterdessen weniger deutlich aus, als dies erwartet und befürchtet wurde, was den jüngsten Preisanstieg noch etwas beflügelt haben dürfte. Laut präsentierter Daten geht die Interessengemeinschaft derzeit von einem Anstieg der US-Rohölreserven um lediglich 1,26 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche aus. Die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums (EIA) werden heute Nachmittag veröffentlicht.


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