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Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise geben nach

21.05.19

Im Verlauf des Montagshandels haben die Ölpreise einen Großteil ihrer zuvor generierten Gewinne wieder abgeben müssen. Erst zum Nachmittag setzte eine leichte Gegenbewegung ein und die Notierungen stabilisierten sich wieder etwas.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet zum frühen Dienstagmorgen rund 64,73 €. Das sind rund 90 Cent weniger als zum Handelsauftakt. Heizöl verliert knapp 70 Cent und kostet aktuell 49,30 € pro 100 Liter.

Nachdem die Ölpreise am Montagmorgen zunächst weiter gestiegen waren, drehte im Verlauf des Vormittags die Stimmung und die Notierungen rutschten in die Verlustzone. Ein wirklicher Auslöser für die Rücksetzer war eigentlich kaum auszumachen. Zum späteren Nachmittag sorgten nach Medienmeldungen Aussagen des saudischen Ölministers Khalid Al-Falih sowie des US-Präsidenten Donald Trump allerdings für neuerlichen Auftrieb. Al-Falih hatte gestern die Haltung seines Landes zu den bestehenden Kürzungsvereinbarungen bekräftigt und eine Verlängerung des Deals in die zweite Jahreshälfte in Aussicht gestellt. Nach Ansicht von Marktexperten deutet derzeit ohnehin vieles auf eine Verlängerung des OPEC-Abkommens hin. Eine endgültige Entscheidung der OPEC-Staaten wird jedoch erst zum Ende Juni erwartet. Donald Trump hatte dagegen wieder in die Kriegsfanfare geblasen und via Kurznachrichtendienst Twitter gedroht: „Wenn der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Iran sein“. Insgesamt mehren sich also ernstzunehmende Aspekte einer drohenden Angebotsverknappung auf dem Weltmarkt. Offene Kriegshandlungen dürften die Ölförderung im gesamten Nahen Osten spürbar beeinträchtigen. Ein nächster, wichtiger Impuls für die Preisentwicklung steht heute Abend mit der Veröffentlichung der aktuellen Bestandsentwicklungsprognosen der US-Rohölreserven durch das American Petroleum Institute (API) an. Am Mittwochnachmittag werden dann die offiziellen Zahlen der Energy Information Administration (EIA) bekanntgegeben. Ein deutlicher Zuwachs der Bestände könnte die Ölpreise nochmals belasten.


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