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Heizöl-Info • Roh- und Heizöl weiterhin unverändert

12.03.19

Die wachsenden Konjunktursorgen, die am Freitag noch für deutliche Rücksetzer am Rohölmarkt geführt hatten, sind zwar nicht verflogen, die Ölpreise können das Niveau der vergangenen Tage jedoch weiterhin behaupten.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet im frühen Handel am Dienstagmorgen gut 58,86 €. Das sind knapp 10 Cent mehr als zum Wochenstart. Heizöl gibt weiter nach und liegt aktuell bei 46,93 € pro 100 Liter.

Die Vorzeichen einer befürchteten Konjunkturabkühlung verdichten sich zusehends, die Ölpreise halten bisher allerdings ihr Niveau der vergangenen Tage und Wochen. Im Verlauf des gestrigen Handelstages verbreitete sich ein Gerücht, nach welchem das einflussreiche OPEC-Mitglied Saudi-Arabien sein tägliches Fördervolumen im nächsten Monat sogar unterhalb der 10 Mio. Barrel Marke zu halten beabsichtigt. Die Quelle wurde zwar nicht näher genannt, am Markt sorgte diese Meldung jedoch für weitere Unterstützung und sogar leichte Zugewinne. Die aktuellen Wertstellungen für Rohöl reichen vielen OPEC-Staaten nicht aus, die eigene Rohölproduktion gewinnbringend zu gestalten. Somit zeichnet sich ein neuerlicher Interessenkonflikt zwischen der OPEC und den USA ab, der bereits in der Vergangenheit für starke Preisschwankungen und schwer zu kalkulierende Risiken für Händler und Anleger mit sich brachte. Insgesamt belasten die hohe Produktion der US-Schieferindustrie sowie die vermehrten Berichte über schwächelnde Nachfragewerte den Markt und die Preisentwicklung. Am heutigen Abend werden die aktuellen Prognosen des American Petroleum Institute (API) zur Bestandsentwicklung für Rohöl und Rohölprodukte in den USA erwartet. Zuletzt war hier ein starker Anstieg der Rohölreserven zu verzeichnen, gleichzeitig waren aber auch die Benzin- und Destillatbestände deutlich gefallen, was den Negativeinfluss auf die Ölpreise spürbar dämpfte. Bis zur Veröffentlichung der API-Zahlen sollte der Handel eher ruhig verlaufen, denn neben den Gerüchten aus Saudi-Arabien stützt derzeit auch die angespannte Lage in Venezuela die Preise. Ein weiterer deutlicher Anstieg der US-Reserven könnte die Lage jedoch kippen. Die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums (EIA) stehen dann morgen an.


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