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Heizöl-Info • Preise für Rohöl weiter gestiegen, Heizöl schwächelt leicht

18.10.17

Trotz leichter Verluste im Verlauf des Dienstagnachmittags befinden sich die Ölpreise weiterhin in einer Aufwärtsbewegung. Beflügelt werden die Notierungen vor allem durch geopolitische Spannungen in wichtigen Fördernationen.

Im frühen Handel am Mittwochmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent 49,44 €. Das sind etwa 10 Cent mehr als gestern. Heizöl gibt etwas nach und kostet derzeit 40,65 € pro 100 Liter.

Einzelne Meldungen vom Dienstagnachmittag hinsichtlich einer abzusehenden Entspannung der Lage im Nordirak ließen die Ölpreise etwas an Fahrt verlieren. Laut Sky News Arabia hatten sich die kurdischen Peschmerga angeblich bereit erklärt, sich hinter die irakischen Grenzen von 2003 zurückzuziehen und eine militärische Konfrontation vorerst zu vermeiden. Im Vorfeld appellierten bereits Vertreter der EU sowie der USA an die Konfliktparteien, eine Eskalation zu verhindern und die Ruhe in der Region wiederherzustellen. Es blieb jedoch unklar, woher der Sender die Informationen bezogen hatte und eine offizielle Bestätigung der Meldung wurde ebenfalls nicht veröffentlicht. Infolgedessen zogen die Ölpreise gegen Abend wieder leicht an und setzten diesen Trend auch im asiatischen Handel fort. Neben der Krise im Nordirak bleibt auch die weitere Entwicklung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran offen. Der Markt befürchtet auch hier mögliche Produktionsausfälle, was die Wertstellungen für Rohöl aktuell ebenfalls stützt. Gestern Abend veröffentlichte das private American Petroleum Institute (API) seinen wöchentlichen Bericht zur Bestandsentwicklung in den USA. Laut Prognose geht man von einem erneuten Rückgang der US-Rohölreserven um gut 7,10 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche aus. Marktbeobachter waren von einem Abbau von ca. 4,20 Mio. Barrel ausgegangen. Angesichts der vorrangigen Themen Nordirak- und Irankonflikt schlugen sich diese Zahlen jedoch noch nicht in der Preisentwicklung nieder. Am Nachmittag stehen die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums an. Somit kann man am heutigen Handelstag nicht von einem Mangel an Impulsen sprechen.


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