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Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl weiter unter Druck

14.02.18

Im Verlauf des Dienstags konnten die Ölpreise die leichte Aufwärtsbewegung vom Vormittag nicht bestätigen. Die hohe Ölproduktion in den USA und deutliche Anzeichen steigender US-Lagerbestände dämpfen das Potential und setzen die Notierungen zusehends unter Druck.

Am frühen Mittwochmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent rund 50,57 €. Das sind etwa 40 Cent weniger als gestern. Heizöl verliert ebenfalls und kostet aktuell 39,05 € pro 100 Liter.

Die deutlichen Kursverluste bei Roh- und Heizöl aus der vergangenen Handelswoche sind wohl vorerst kaum wieder wettzumachen. Im Zuge eines deutlich angespannten Aktienmarktes waren Anleger und Investoren aus dem Geschäft mit Rohöl reihenweise ausgestiegen und hatten den Notierungen Preiseinbußen um bis zu 10 Prozent beschert. Trotz der deutlich besseren Stimmung an den Börsen zum Beginn dieser Handelswoche fallen die Zugewinne bei Roh- und Heizöl jedoch verhältnismäßig gering aus, da vor allem das Thema US-Schieferölproduktion und die damit verbundenen Sorgen eines neuerlich ausgeprägten Ungleichgewichtes zwischen Angebot und Nachfrage auf die Preiseentwicklung drückt. Die seitens der OPEC und der Internationalen Energie Agentur (IEA) zuletzt nach oben korrigierten Nachfrage-Prognosen für das Jahr 2018 spielen da momentan keine gewichtige Rolle. Gestern Abend hatte das private American Petroleum Institute (API) seinen wöchentlichen Bericht zur Lagerbestandsentwicklung in den USA vorgelegt. Laut Vorhersage des API könnten die US-Rohölreserven im Vergleich zur letzten Woche um rund 3,95 Mio. Barrel angewachsen sein, was vor dem Hintergrund des deutlichen Anstiegs der aktiven US-Förderanlagen und einer auf Rekordniveau laufenden US-Ölförderung auch nicht verwunderlich ist. Dass die jüngsten API-Daten heute aber größeren Einfluss auf die Preisentwicklung haben werden, ist wohl kaum zu befürchten. Allerdings stehen am Abend die offiziellen Zahlen der Energy Information Agency (EIA) an, die durchaus für stärkere Impulse sorgen könnten. Bis dahin dürfte sich der Handel eher verhalten präsentieren.


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