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Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl vorerst stabil

27.02.18

Der Aufwärtstrend der Ölpreise vom Montagvormittag konnte sich zwar nicht durchsetzen und heute Morgen werden teil fallende Kurse gemeldet, insgesamt präsentiert sich der Markt jedoch vorerst noch stabil. Neben den aktuellen Rohölbestandsdaten der USA werden Anleger und Händler heute vor allem auf den Auftritt des neuen Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, schauen.

Am Dienstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 54,60 €. Das entspricht soweit der gestrigen Wertstellung. Heizöl legt rund 40 Cent zu und kostet aktuell 42,60 € pro 100 Liter.

Der Markt präsentiert sich derzeit zögerlich und abwartend. Der positive Effekt, der letzter Woche durch den überraschenden Rückgang der US-Rohölreserven ausgelöst wurde, hat bereits an Schwung verloren und die Wertstellungen für Roh- und Heizöl konnten im Verlauf des Montags keine klare Richtung finden. Die Marktteilnehmer sind sich offensichtlich nicht einig darüber, in welche Richtung sich die weltweiten Lagerbestände entwickeln werden, und die Zuversicht auf einen erneuten Abbau der US-Rohölbestände scheint vor dem Hintergrund der jüngsten Baker-Hughes-Daten vom letzten Freitag verschwindend gering. Lediglich das momentane Preisniveau trifft augenscheinlich auf größeren Rückhalt. Neben dem aktuellen Wochenbericht des privaten American Petroleum Institute (API) zur Rohstoffbestandsentwicklung in den USA werden die Marktteilnehmer heute den Auftritt des neuen FED-Vorsitzenden vor dem US-Kongress genaustens im Blick behalten. Hier erhofft man sich neue Impulse für den Devisenmarkt und richtungsweisende Äußerungen zur zukünftigen Geldpolitik der USA. Der Markt ist derzeit sehr abhängig vom Kurs des US-Dollars. Da Rohöl auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt wird, belastet ein starker Dollar meist die Nachfrage. Im Zusammenhang mit steigenden Rohölreserven und einer steigenden Produktionsleistung könnten durchaus negative Signale für den Ölmarkt ausgesendet werden und die Ölpreise belasten. Spürbare Reaktionen auf die möglichen Szenarien dürften sich jedoch erst ab Mittwochabend mit Veröffentlichung der offiziellen Daten des US-Energieministeriums einstellen.


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