Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl nahezu unverändert

05.04.19

Die Ölpreise haben nach einem Handelstag mit häufigeren Schwankungen zwar nicht weiter an den Aufwärtstrend der letzten Tage anknüpfen können, bestätigten allerdings das aktuelle Preisniveau und präsentieren sich heute Morgen nahezu auf dem Stand von gestern.

Am frühen Freitagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 61,66 €. Das entspricht der Wertstellung vom Donnerstagmorgen. Heizöl verändert sich ebenfalls kaum und kostet aktuell 47,27 € pro 100 Liter.

Der überraschend deutliche Zuwachs der US-Rohölreserven hat den Ölpreise gestern ihren Aufwind genommen. In der Folge präsentierte sich der Markt mit stärkeren Schwankungen. Nach verschiedenen Meldungen über den Rückgang der aktiven US-Bohrstellen und einer vermeintlich geringeren Fördermenge waren Marktanalysten eigentlich von einem weiteren Rückgang der US-Rohölbestände ausgegangen. Trotz der klaren Rücksetzer vom Mittwochnachmittag und der anfänglichen Rückwärtsbewegung vom Donnerstagvormittag stabilisierten sich die Notierungen im weiteren Tagesverlauf jedoch und hielten das Niveau vom Donnerstagmorgen. Neben den Förderbeschränkungen der OPEC und ihrer Verbündeten finden die Ölpreise momentan in den wachsenden Hoffnungen einer baldigen Beilegung der bestehenden Strafzollpolitik zwischen China und den USA Unterstützung. Eine Einigung im aktuellen Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Erde würde die Sorgen vor zu erwartenden Nachfrageeinbußen bei Rohöl und Rohölprodukten im Falle einer Fortsetzung ausräumen und dürfte zu deutlichen Preissteigerungen führen. In den nächsten Tagen könnte die angespannte Lage in Libyen eine gewichtigere Rolle bei der Entwicklung der Ölpreise spielen. So hat der libysche General Chalifa Haftar den Vormarsch seiner Truppen auf die Hauptstadt Tripolis befohlen. Er gilt als einflussreichster Gegenspieler der aktuell machthabenden Miliz. Am Abend stehen die aktuellen Daten zur Anzahl der aktiven US-Bohrstellen seitens des Ausrüsters Baker Hughes an. Hier könnten eventuell noch Impulse in den Markt kommen. Insgesamt sollten die Preise aber das derzeitige Niveau halten können.


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