Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl halten Niveau

16.04.18

Die politischen Krisen schwelen weiter und die Ölpreise können die erzielten Gewinne und das hohe Preisniveau der vergangenen Woche über das Wochenende bestätigen.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Montagmorgen rund 58,23 €. Das sind kaum 5 Cent weniger als am Freitag. Heizöl bleibt nahezu unverändert und kostet zum Wochenstart 44,54 € pro 100 Liter.

Ausgelöst von einer drohenden politischen und militärischen Eskalation des Syrien-Konfliktes hatten die Ölpreise zur Mitte der letzten Woche deutliche Zugewinne generieren und diese auf Wochensicht auch halten können. Die Sorgen vor sinkenden Notierungen aufgrund spekulativer Gewinnmitnahmen im Zuge des Wochenendes bestätigten sich nicht. Von einer stabilen Untermauerung des aktuellen Ölpreisniveaus kann vor dem Hintergrund der hoffentlich nur kurzzeitigen Spannungen zwischen den USA und Russland jedoch nicht ausgegangen werden und die letzten Lagerbestandsdaten aus den USA sprechen insgesamt eine andere Sprache. Laut offizieller Zahlen des US-Energieministeriums (EIA) waren sowohl die Rohöl- und Benzinreserven als auch die Rohölproduktion zuletzt wieder deutlich angestiegen, was unter normalen Voraussetzungen wahrscheinlich zu deutlichen Preisrücksetzern geführt hätte. Neben den politischen Aussetzungen im Nahen Osten dürften heute die Aussagen seitens der Internationalen Energieagentur (IEA) für leichte Unterstützung sorgen. Der Interessenverband führender Industriestaaten hatte nochmals das hohe Engagement der in die Kürzungsvereinbarung involvierten Ölnationen rund um das OPEC-Kartell hervorgehoben und auf die erfolgreiche Umsetzung der avisierten Ziele hingewiesen. Alles in allem wird der Markt aber recht schnell wieder zu den altbekannten Kriterien zurückfinden. Nach Einschätzung mehrerer Marktexperten dürfte die Sorge vor einer weiter steigenden US-Ölproduktion bereits im Verlauf dieser Handelswoche die Wertstellungen für Roh- und Heizöl wieder stärker beeinflussen. Das private American Petroleum Institute (API) wird seine aktuellen Prognosen im Laufe des morgigen Abends veröffentlichen.


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