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Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl etwas leichter

25.07.19

Ein überraschend deutlicher Rückgang der US-Rohölbestände hat den Ölpreisen wichtige Unterstützung gegeben. Nach einem anfänglich zähen Handel stiegen die Notierungen gegen Abend zwar nochmals leicht an, der Trend konnte sich jedoch nicht durchsetzen und der neue Handelstag beginnt mit leichten Verlusten.

Am Donnerstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent nur rund 56,90 €. Das sind etwa 50 € weniger als gestern Morgen. Heizöl gibt knapp 20 Cent nach und kostet zur Stunde 45,32 € pro 100 Liter.

Der deutliche Auftrieb, den die Ölpreise im Zuge der Prognosen des American Petroleum Institute (API) zur Rohölbestandsentwicklung in den USA am Dienstagabend erfuhren, konnte sich nicht weiter durchsetzen und die Wertstellungen gingen trotz der offiziellen Bestätigung durch US-Energieministerium (EIA) leicht zurück. Die EIA hatte am späten Mittwochnachmittag gemeldet, dass die US-Rohölreserven im Vergleich zur Vorwoche um rund 10,84 Mio. Barrel zurückgegangen sind. Das ist der dritte klare Rückgang innerhalb von vier Wochen. Bei den Benzinbestände wurde ein leichter Abbau von rund 230.000 Barrel verzeichnet. Lediglich die Destillatreserven an Heizöl und Diesel sind mit rund 620.000 Barrel im Vergleich zur Vorwoche leicht gestiegen. Obwohl man auf Grundlage dieser Zahlen eigentlich mit deutlicheren Zuwächsen rechnen würde, reagieren die Ölpreise momentan kaum. Eine wichtige Ursache für diese verhaltenen Reaktionen bleibt die Befürchtung vor globalen konjunkturellen Abschwüngen. Im asiatischen Handel hatten vor allem die schwachen Handelsdaten der amerikanischen und deutschen Industrie für stärkere Preisrücksetzer gesorgt. Eine schwächere Weltwirtschaftsleistung würde sich negativ auf die Nachfragewerte auswirken und könnte in Verbindung mit den befürchteten Produktionsanstiegen der US-Schieferölindustrie zu einer schnellen und spürbaren Überversorgung des Marktes führen. Die Ölpreise befinden sich also weiterhin im Bann der Konjunktursorgen und es ist derzeit nicht abzuschätzen, ob sie sich mittelfristig daraus befreien können.


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