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Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl bestätigen hohes Niveau

10.12.19

Im Zuge schwacher Exportdaten aus China unterlagen die Ölpreise im Verlauf des gestrigen Handelstages stärkeren Schwankungen. Nach anfänglich größeren Verlusten konnten die Notierungen aber wieder aufholen und bestätigen zum heutigen Auftakt das gestrige Preisniveau.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am frühen Dienstagmorgen rund 58,02 €. Das sind kaum 10 Cent weniger als gestern. Heizöl bleibt nahezu unverändert und kostet am Morgen 46,53 € pro 100 Liter.

Nach den starken Zugewinnen aus der Vorwoche waren die Ölpreise gestern einer Gegenbewegung ausgesetzt. Auslöser für die teils deutlicheren Rücksetzer waren vor allem negative Konjunkturdaten aus China. Insbesondere die wichtigen Exportdaten wiesen erhebliche Defizite auf und schürten die Sorgen einer abflauenden Wirtschaftsleistung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde. Darüber hinaus dürften auch kurzfristige Gewinnmitnahmen eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Die Ölpreise waren zum Freitagnachmittag stark gestiegen, als bekannt wurde, dass sich das OPEC-Plus-Bündnis auf eine lange bezweifelte Ausweitung der selbstauferlegten Förderkürzungen durchgerungen hatte. Demnach wollen die 24 Mitgliedstaaten die tägliche Produktion um weitere 500.000 Barrel einschmelzen. Saudi-Arabien beabsichtigt außerdem, die eigene Förderung um weitere 400.000 Barrel pro Tag zu senken. Somit sollen bis Ende März 2020 insgesamt 2,10 Mio. Barrel pro Tag weniger gefördert werden. Neben grundsätzlichen Zweifeln, ob der beschlossene Umfang der Produktionssenkungen in Höhe von 500.000 Barrel ausreicht, um den Markt und das Preisgefüge nachhaltig zu stabilisieren, befürchten Marktexperten vor allem eine mangelnde Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen. Zuletzt hatte etwa Russland und auch andere Mitgliedstaaten deutlich mehr gefördert, als ursprünglich vereinbart war. Heute Abend könnte ein nächster wichtiger Impuls in den Handel kommen, wenn das private American Petroleum Institute (API) seine aktuellen Prognosen zur Rohölbestandsentwicklung in den USA vorlegt. Sollte hier ein Rückgang gemeldet und am Mittwoch durch das US-Energieministerium offiziell bestätigt werden, könnte es umgehend wieder nach oben gehen.


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