Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl - Lexikon

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= Treibhausgas
In vielen verschiedenen Größen gibt es Tanks, welche als Lager- und Umschlagsbehälter dienen. Es handelt sich fast ausschließlich um zylindrische, stehende oder liegende Behälter aus zusammengeschweissten Stahlblechen. Bestehend aus Zu- und Abflussleitungen, Mannlöchern (zur Reinigung und zum Peilen), Entgasungsstutzen, sowie gegebenenfalls Überdruckventile und Anschlüsse für Löschschaum oder Wasser findet man diese Form von Lagertanks vor. Aber auch Berieselungsanlagen mit Kühlwasser sind bei Tanks mit leicht entzündlichen Produkten oder Rohölen vorzusehen. In Form von Erdwällen oder als eckige bzw. runde Beton- oder Stahlauffangbecken sind die Auffangräume ausgebildet, in denen die Tanks stehen müssen. Diese Auffangräume müssen bei einem möglichen Defekt den gesamten Tankinhalt aufnehmen können. Zusätzlich mit Heizschlangen versehen werden Tanks für schwere Ölprodukte, damit man die leicht stockenden Öle für die Verpumpung aufheizen kann. Kugel- oder Erdtanks werden für unter Druck stehende Produkte z. B. Flüssiggas genutzt, da sie die hohen Innendrücke am besten aushalten.
Holzpellets müssen trocken transportiert und gelagert werden. Bei bestehenden Einfamilienhäusern kann z.B. ein bestehender Öllagerraum zum Lager für Pellets umgebaut werden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, Pellets in Kunststoff-, Betonbehältern oder in Silosäcken zu lagern. Möglich ist grundsätzlich auch die Lagerung von Pellets in Erdtanks ausserhalb des zu beheizenden Gebäudes.
In den letzten Jahren haben sich Änderungen ergeben. Durch moderne, ökonomische Kessel und Brenner, neue Heizungsregelungen sowie Maßnahmen zur zusätzlichen Wärmedämmung der Gebäude haben dazu geführt, dass der spezifische Jahresverbrauch gesunken ist. Abhängig von den Lagerungsbedingungen können sich geringe Mengen ölunlöslicher Anteile bilden, die sich zusätzlich zum Kondenswasser am Tankboden ablagern. Durch verschiedene Faktoren wird unabhängig von der Zeit das Entstehen der Alterungsprodukte begünstigt. Diese sind: 1. Einwirken von Wärme auf das Produkt 2. Lichteinfall 3. Sauerstoffkontakt über die Entlüftungsleitung des Tanks oder bei Zweistrangsystemen durch den freien Fall des Heizöls aus der Rücklaufleitung in den Tank 4. die katalytische Wirkung von Buntmetallen und deren chemischen Verbindungen
Die Lagerung sollte dunkel und ohne Zutritt von Wasser oder Schmutz erfolgen. Der Kontakt mit katalytisch bzw. oxidativ wirkenden Metallen (z.B. Kupfer) ist zu vermeiden. Der Luftkontakt sollte auf ein Minimum beschränkt werden, um einen enzymatischen Abbau zu unterbinden. Werden diese Punkte berücksichtigt, kann ein Vollraffinat durchaus 12 Monate gelagert werden.
Leckanzeigegeräte sind Einrichtungen an Behältern und Rohrleitungen für Wasser gefährdende Flüssigkeiten zur Überwachung der Wandungen und Tankböden auf Undichtigkeiten. Sie zeigen Leckagen z. B. aufgrund von Rissen oder Korrosionen selbsttätig an und versetzen den Betreiber in die Lage, unverzüglich Schutzvorkehrungen gegen das Auslaufen des Lager- oder Transportgutes zu treffen.
Sehr wichtig ist die frühzeitige Ortung eines Lecks innerhalb eines Öl- oder Gastanks.
Um ein nicht sichtbares Leck im Tank oder Rohrleitungssystem zu finden, werden Lecksuchgeräte eingesetzt.
Durch die Verwendung von Sauerstoff werden im Wasser organische Stoffe zu anorganischen Verbindungen abgebaut. Bakterien und Kleinstlebewesen helfen dabei.
Bei einer Temperatur bis zu 100°C siedet diese leichte Benzinsorte.
Zu der Gruppe der Mitteldestillate gehört das leichte Heizöl. Es siedet zwischen 200°C und 360°C. Ohne Vorwärmung kann leichtes Heizöl in Öfen, Zentralheizungen und indutriellen Feuerungsanlangen verbrannt werden.
KFZ-Motoren-oder Getriebeöle, die gegenüber konventionellen, z.B. 15W-40 Mötorenölen oder 80W-90 Getriebeölen im Betrieb durch Reibungsverminderung Kraftstoff einsparen, ein besseres Anspringen der Motore im Tieftemperaturbereich ermöglichen und eine schnellere Durchölungszeit bei den verschiedenen Aggregaten gewährleisten. Die Reibungsverminderung kann erreicht werden durch Herabsetzung der Viskosität, Verwendung bestimmter synthetischer Grundöle und/oder den Zusatz von reibungsvermindernden Wirkstoffen.
Um Kraftstoffeinsparungen zu realisieren, verwendet man anstelle herkömmlicher mineralischer Autoöle einen niedrigviskosen, meist vollsynthetischen Schmierstoff (z. B. OW-40).
Als Leichtöl bezeichnet man eine flüchtige organische Flüssigkeit, die aus dem bei der Niedrigtemperatur- (weniger als 700 °C)-Entgasung ausströmenden Gas kondensiert.
Die "Energiesorten" Strom, Wasser und Gas werden in Leitungen transportiert.
Liquefied Natural Gas LNG ist die Abkürzung für verflüssigtes Erdgas. Da der Erdgastransport von weit entfernten Lagerstätten durch Pipelines schwierig oder unwirtschaftlich sein kann, verflüssigt man das Erdgas durch Abkühlung auf ca. minus 162 °C und verkleinert dadurch das Volumen gegenüber dem gasförmigen Zustand auf den 600sten Teil. Dieses LNG wird in Flüssig-Erdgas-Schiffen zu den Verbraucherländern transportiert, um dort wieder verdampft zu werden.
Load-on-Top (LOT) ist ein Verfahren für Tanker, das beim Reinigen der Tanks anfallende Öl in einer Tankkammer zu sammeln und der neu übernommenen Ladung zuzuführen.
Logistik ist ein aus dem Militärischen entlehnter Begriff (Ursprung: französisch), der inzwischen auch in der Wirtschaft verbreitet Anwendung findet. Er umfasst die materielle Versorgung, die Lagerhaltung sowie das Transport- und Verkehrswesen.
Ein festgelegter Punkt/Ort.
=Liquefied Petroleum Gas. LPG ist der englische Ausdruck für Flüssiggas.
Seit dem 1. Januar 2001 bezahlt das Transportgewerbe eine verbrauchsabhängige Steuer pro gefahrenem Kilometer. Diese Kosten sind bedeutend und darum hat die Planung der Logistik einen grossen Einfluss auf den Heizölpreis des Endkonsumenten. Ein Beispiel: Muss ein 18-Tonnen-Lastwagen für die Füllung und Verteilung von 20'000 Litern Heizöl 300 Kilometer zurücklegen, verteuert sich der Preis durch die LSVA um 54 Rappen pro 100 Liter.
Der Luftbehälter dient als Ausgleichbehälter in Zentralheizungsanlagen.
Dieses Gerät erzeugt Erschütterungsdruckwellen unter Wasser bei der Meeresseismik.
Flüssiggas kann durch Zumischung von Luft soweit "verdünnt" werden, dass dieses Flüssiggas-Luft-Gemisch den gleichen Heizwert oder die gleiche Wobbezahl wie andere Brenngase, z.B. Erdgas, hat. Dadurch kann Flüssiggas, ohne Veränderungen der Brennereinstellung, übergangslos andere Brenngase ersetzen, deshalb sehr gut zur Spitzendeckung von erdgasversorgten Betrieben in Frostperioden geeignet. Durch Abschaltverträge mit Brenntarifwahlmöglichkeit kann eine deutliche Arbeitspreisermäßigung für Erdgas erreicht werden. Bivalente Energieversorgung möglich, z.B. Erdgas/Flüssiggas. Vorteil: Einsatz des jeweils günstigsten Brennstoffes. Für Betriebe mit hohem Energieverbrauch bedeutet dies Unabhängigkeit und Verbesserung der Kalkulation für den Energiekostenanteil.
Der Ausstoss von Luftschadstoffen soll durch eine Reihe von Gesetzen begrenzt werden.
Von einer Feuerungsanlage gehen Luftverunreinigungen aus.
= Das natürliche Luftgemisch ist mit festen oder gasförmigen Stoffen verunreinigt, Bsp. Smog.
Lösemittel sind alle Flüssigkeiten, die andere Stoffe lösen, ohne sich dabei chemisch zu verändern. Das bekannteste und am häufigsten verwendete Lösemittel ist Wasser. Daneben finden vor allem organische Verbindungen wie Alkohole, Benzin, Kohlenwasserstoffe oder Benzol Anwendung. Lösemittel finden sich u. a. in Lacken, Druckfarben oder Klebstoffen. Bei der Metallentfettung, der chemischen Reinigung oder der Naturstoffextraktion werden größere Mengen eingesetzt.Lösemittel sind mehr oder weniger umweltbelastend und gesundheitsschädigend. Dieses gilt besonders für halogenierte Lösemittel (z.B. CKW, Kohlenwasserstoffe). Lösemittel stellen vor allem für Grundwasser und Luft eine beträchtliche Verschmutzungsursache dar.
Bei der Verwendung von Methanol zum Strecken der Vorräte an Benzin auf Mineralölbasis kann durch Ansammlung von Wasser eine Entmischung auftreten. Diese Entmischung, die bei der Lagerung Umweltschäden und im Kfz Motorschäden hervorrufen kann, wird durch ausreichende Zugabe von Lösungsvermittlern verhindert. Hierfür kommen im Allgemeinen Isopropanol und andere höhere Alkohole in Frage.

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