Wir haben nur Heizöl im Kopf

Heizöl - Lexikon

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Eine besondere Messmethode mittels Schallwellen.
Zu den Edelgasen gehören z. B. Argon, Neon, Helium, Krypton und Xenon. Diese können neben Sauerstoff und Stickstoff in modernen Luftzerlegungsanlagen gewonnen werden.
EG-Richtlinien Zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EG) hat man sich auf bestimmte, gemeinsam erarbeitete Richtlinien geeinigt, die durch die Gesetzgebung der einzelnen Nationen in nationales Recht umgesetzt werden müssen. Auch für den Straßenverkehr gelten solche Richtlinien; sie betreffen z.B. die Höchstwerte der zulässigen Abgas-Emissionen, der Geräuschpegel oder Auspuffvorrichtungen bei Kraftfahrzeugen und die Altölentsorgung.
Hierbei handelt es sich um ein Ölfeld in der Nordsee bzw. dem Rohöl welches aus diesem Feld stammt.
Elektroden stellen einen Teil der Zündvorrichtung dar. Sie sind am Ölbrenner installiert, wobei die richtige Stellung ausschlaggebend ist. Es muss beachtet werden: 1. den Abstand der Elektrodenspitzen richtig eingestellen, 2. ist die Höhe der Elektrodenspitzen über der Düsenachse korrekt, 3. die Entfernung zwischen Einspritzdüse und der Elektrodenspitze. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, sollte nur ein Fachmann die richtige Einstellung übernehmen.
Von einer Anlage in die Umgebung entweichende feste, flüssige oder gasförmige verunreinigende Stoffe, Wärme, Geräusche, Erschütterungen u.a.m. (z.B. Schadstoffemission, Wärmeemission, Lärmemission, elektromagnetische Strahlung) Emissionen führen in der Umwelt zu Immissionen. Abgabe von Stoffen (Gase, Stäube) oder Energie (Strahlung, Wärme, Lärm) in die Umwelt, meist in die Atmosphäre.
(Handel mit Emissionen) Einer der drei flexiblen Mechanismen, die im Kyoto-Protokoll vorgesehen sind. Emissionshandel ist zwischen den Ländern erlaubt, die sich zu Emissionsminderungen verpflichtet und das Protokoll ratifiziert haben. Der Handel mit Emissionsrechten (Verschmutzungsrechten) ist zwischen Industriestaaten vorgesehen, um die gesamte CO2-Menge zu verringern. So kann ein Industrieland von einem anderen Emissionsrechte kaufen, wenn es nicht schnell genug reduzieren kann. Da das Verkäufer-Land nicht mehr über die Verschmutzungsrechte verfügt, muss es seine Emissionen senken. Die Prinzipien und Regeln insbesondere für Überprüfung, Berichtswesen und Haftung müssen von den Vertragsstaaten noch festgelegt werden.
Stabiles Gemisch aus Öl und Wasser.
= Energiebilanz
Energie ist das Vermögen Arbeit zu leisten. Diese Größe wird in den Einheiten Joule und Kilowatstunde gemessen. Man kann Energie weder erzeugen noch zersören, jedoch umwandeln, z. B. Wärmeenergie in mechanische Energie wie bei der Dampfmaschine.
Eine moderne Volkswirtschaft erfordert ein umfassendes Zahlenwerk aller relevanten Daten zum Energieverbrauch. National und international wird diese Statistik als Energiebilanz bezeichnet, obwohl „Energietableau“ oder „Energiematrix“ treffender wären. Sie weist Aufkommen und Verwendung von Energieträgern für einen bestimmten Zeitraum und einen definierten Wirtschaftsraum aus. Das von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen ab 1995 für Deutschland verwendete Bilanzschema ist eine Matrix von 33 Spalten und 68 Zeilen. In der horizontalen Gliederung (Spalten) werden die Energieträgeraufgelistet, di e sich in fossile Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas), erneuerbare Energien (Wind-, Wasser, Solarenergie u.a.) und Kernbrennstoffe unterteilen lassen (Primärenergieverbrauch). In der vertikalen Gliederung (Zeilen) werden die Energieträger dreistufig nach Aufkommen, Umwandlung und Verwendung erfasst: Energieaufkommen (= Primärenergiebilanz). Hierzu gehören inländische Gewinnung, Außenhandel, Bestände sowie der Ölverbrauch der Seeschifffahrt. Energieumwandlung (= Umwandlungsbilanz). In dieser folgenden Stufe werden die Energieträger physikalisch/chemisch umgewandelt oder auch unverändert dem inländischen Energieangebot zugeleitet. Davon verbleibt nach Abzug des „Nicht-energetischen Verbrauchs“ der gesamte Endenergieverbrauch. Hier wird detailliert nach Sektoren/Branchen und Energieträgern der Energieverbrauch erfasst, der unmittelbar der Erzeugung von Nutzenergie (Wärme, Licht, Kraft) zur Verfügung steht. Allerdings ist die energetische Ausbeute (Nutzenergie) nicht Bestandteil der Bilanz. Energiebilanzen für Deutschland, 1991 – 94 für die alten und neuen Bundesländer gesondert berechnet, werden in drei Einheiten erstellt: natürliche Einheiten (Tonnen, Kubikmeter, Kilowattstunden) Terajoule Steinkohleeinheiten (SKE) Neben den Bilanzen werden Auswertungstabellen mit mehrjährigen Angaben veröffentlicht.
Primär-, Sekundär-, End- und Nutzenergie sind die verschiedenen Energieformen. Energie kann nicht vernichtet werden, aber in der Form umgewandelt werden.
(der Bundesregierung) Seit dem Jahr 1973 gibt es in Deutschland ein energiepolitisches Gesamtkonzept, ein Energieprogramm der Bundesregierung, das alle Energieträger und -sektoren einschließt. Da bis zum Ende der 60er Jahre die Energieversorgung weitgehend reibungslos verlief, gab es bis dahin nur fallweise Einflussnahmen des Staates auf die Energiewirtschaft, die meistens dem Schutz der heimischen Steinkohle dienten. Die Anfang der 70er Jahre zeitweise aufgetretenen Schwierigkeiten in der Energieversorgung und die sich abzeichnende Energieknappheit veranlassten die damalige Bundesregierung, ein Energieprogramm aufzustellen, das jedoch kaum fertig gestellt nach dem ersten Ölpreisschub 1973/74 unter dem Titel „Erste Fortschreibung des Energieprogramms der Bundesregierung“ neu bearbeitet werden musste. Die Fortschreibung des Energieprogramms berücksichtigte die veränderten energiewirtschaftlichen Daten und stellte die Sicherheit der Energieversorgung in den Vordergrund. In der zweiten Fortschreibung des Energieprogramms der Bundesregierung vom 14. Dezember 1977 (Bundestags-Drucksache 8/1357) wurden insbesondere die Maßnahmen zur Energieeinsparung und die Diversifikation der Versorgungsquellen hervorgehoben. In der Dritten Fortschreibung des Energieprogramms der Bundesregierung vom 4. November 1981 (Bundestags-Drucksache 9/983) wurden eine Fortsetzung der bisher für richtig erkannten Politik festgestellt und die Schwerpunkte der künftigen Energiepolitik erläutert, unter denen sich insbesondere die Energieeinsparung als Daueraufgabe darstelle. Im Energiebericht der Bundesregierung vom 24. September 1986 (Bundestags-Drucksache 10/6073) wird eine positive Bilanz der Energiepolitik gezogen. Die wichtigsten Ziele der Energiepolitik seien weitgehend verwirklicht. Aufgrund der Einschätzung der Faktoren der langfristigen Weltenergieversorgung und der Perspektiven der nationalen Energiebedarfsdeckung bestehe kein Anlass für eine Änderung der energiepolitischen Schwerpunkte. Angesichts der Veränderungen im energiepolitischen Umfeld – die Vereinigung Deutschlands, die möglichen Risiken des Treibhauseffektes, die Fortschritte der europäischen Integration, die politischen und ökonomischen Umwälzungen in Mittelund Osteuropa sowie der ehemaligen Sowjetunion – hat die Bundesregierung Ende 1991 Leitlinien der „Energiepolitik für das vereinte Deutschland“ vorgelegt. Die Ziele der Energiepolitik – Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung – sind neu zu gewichten; ökologische Aspekte und die Einbindung der nationalen Energiepolitik in den europäischen Binnenmarkt haben für energiepolitisches Handeln an Bedeutung gewonnen. Eine weitere Fortschreibung des Energieprogramms ist bisher allerdings nicht erfolgt.
Vorkommen an Energieträgern. Es wird in erschöpfliche Energiequellen (=Kohle, Torf, Erdöl, Ölschiefer, Erdgas, Uran) und erneuernde Energiequellen (=Holz, pflanzliche und tierische Abfälle, fliessende Gewässer, Gezeiten, Windkraft, sowie Erd- und Sonnenwärme) unterschieden.
Zur Gewinnung von Energien, direkt oder durch Umwandlung, dienen Energieträger. Die Einteilung erfolgt in Primär- und Sekundärenergie.
Entfernen von Paraffinen aus Mineralölprodukten durch Zusatz von Lösungsmitteln und Abkühlung mit nachfolgender Filtration bzw. mittels katalytischer Verfahren zur Verbesserung des Kälteverhaltens.
Dabei werden die Schleimstoffe, vorwiegend Phospholipide, entfernt, die zu 0,03 bis 0,3 Gew.% im gepressten Öl enthalten sind.
1) Entschleimung Phosphatide, Eiweiß- und Kohlenhydrathaltige Stoffe, pflanzliche Schleimstoffe sowie kolloidale Verbindungen setzen die Haltbarkeit des Öls stark herab und fördern hydrolytische und oxidative Fettspaltung. Für die Raffination sind sie hinderlich, da sie den Raffinationsverlust stark erhöhen. Auf andere Operationen üben sie ebenfalls negativen Einfluß aus. So behindern sie die Kristallisation bei der Fraktionierung und verstopfen die Poren des Katalysators bei der Härtung. Im fertigen Öl würden sie sich mit der Zeit als Bodenschlamm absetzen und es so verdorben erscheinen lassen. Aus all diesen Gründen werden bestimmte Öle, die einen nennenswerten Gehalt dieser Stoffe haben, entschleimt werden. Unter Entschleimen versteht man in diesem Zusammenhang das Entfernen der gesamten Gruppe dieser Stoffe, unabhängig davon, ob es sich tatsächlich um Schleimstoffe handelt oder nicht. Lediglich das Entfernen des Lecithins bei Sojaöl wird unter anderem Blickwinkel speziell auch als Entlecithinieren bezeichnet. Es gibt zwei Arten von Phosphatiden, hydratisierbare und nicht hydratisierbare. Erstere werden entfernt, indem man sie hydratisiert. Dadurch verlieren sie ihren lipophilen Charakter, werden ölunlöslich, fallen aus dem Öl aus und können abgetrennt werden. Nicht hydratisierbare Phospholipide müssen mit Säuren zerstört werden. Die Säure muß dabei gerade so stark sein, daß sie die Phospholipide zerstört, das Öl aber nicht angreift. Es sind viele Arten von Säuren dafür vorgeschlagen worden. Angefangen von Salz- und Zitronen- säure (HVOLBY 1971, PAULITZ 1983) über Salpeter-, Schwefel- und Phosphorsäure (PAUL 1968) und schweflige Säure (MERAT 1955) bis hin zu Oxalsäure (OHLSON 1976), die der einfacheren Abwässer wegen eingesetzt wurde, sind fast alle Säuren versucht worden. Heute werden überwiegend Phosphor- oder Zitronensäure verwendet. Auch zur Steigerung der Effektivität (bessere Hydratisierung) werden oftmals Säuren (auch hier Zitronen- oder Phosphorsäure) zugesetzt. Verwendet man Schwefelsäure, so werden die Öle ohne weitere Raffination als technische Öle verwandt. Einige Öle wie z. B. Leinöl können auch hitze-entschleimt werden. Das Öl wird auf 240 bis 280 Grad erhitzt, die Schleimstoffe fallen aus und können abgetrennt werden. Diesen Vorgang nennt man auch "Brechen des Öls".
Schwefel ist im Rohöl in sehr verschiedenen Formen enthalten, vom Schwefelwasserstoff bis hin zu sehr komplexen Molekülstrukturen. Besonders die aus Rohöl mit hohem Schwefelgehalt gewonnenen Produkte müssen entschwefelt werden. Dies geschieht im Hydrofiner. Das Rohöl wir mit Wasserstoff vermischt und bei Temperaturen von etwa 400°C und Drücken von 25 bis 70 bar über einen Katalysator geleitet. Dabei verbindet sich der Wasserstoff mit dem Schwefel aus dem schwefelhaltigen Produkt. Der hierbei entstehende Schwefelwasserstoff wird einer sogenannten Claus-Anlage zugeführt, wo unter teilweiser Verbrennung eine Umsetzung in Elementarschwefel und Wasser erfolgt. Dies erfalt zunemend beim Heizöl und Diesel.
Schwefel ist im Rohöl in sehr verschiedenen Formen enthal- ten, vom Schwefelwasserstoff bis hin zu sehr komplexen Molekülstrukturen. Besonders Rohöle mit hohem Schwefelgehalt müssen ent- schwefelt werden. Dies geschieht im Hydrofiner.
Erdöl entsteht durch Zersetzung von pflanzlichen oder tierischen Lebewesen. Erdöl ist ein natürlicher Kohlenwasserstoff, zu dem auch noch Asphalte, Erdwachse und Kohlen gehören. Es ist fast ausschliesslich aus im Wasser lebenden pflanzlichen und tierischen Lebewesen entstanden, die nach ihrem Tod auf den Meeres- oder Seeboden sanken. Der Menge nach spielen hierbei einzellige Algen und andere kleine Organismen die grösste Rolle. Am Meeresboden wurden diese Stoffe von den ebenfalls absinkenden tonigsandigen Schwebstoffen, den sogenannten Sedimenten, eingehüllt und dadurch der schnellen Zersetzung durch den im Wasser gelösten Sauerstoff entzogen. Lediglich anaerobe (ohne Sauerstoff lebende) Bakterien können unter diesen Bedingungen noch von dem organischen Stoffbestand zehren. Sie verändern ihn dabei gründlich zu einer Erdölmuttersubstanz (Kerogen), die bei erhöhten Temperaturen Erdöl und Erdgas abgibt. In dem Masse, in dem die die Gesteinsschichten bildende Sedimentation fortschreitet, geraten die Schichten in immer grössere Tiefen und werden dadurch steigenden Temperaturen und höheren Drücken ausgesetzt. Bei etwa 50°C beginnt die Abspaltung von Erdöl, dessen Bildung bei höheren Temperaturen zunehmend von Erdgas abgelöst wird. Bei etwa 200°C geht dieser Prozess zu Ende, und es bleiben im Sediment graphitartige Substanzen zurück, die ihm eine schwärzliche Färbung verleihen.
Nach der Ernte, bei Fruchtfleischfetten auch schon während der Reife, beginnen lipolytische Prozesse enzymatischer (Enzyme aus Samen oder Fruchtfleisch) oder mikrobieller (letztendlich auch enzymatischer) Natur, die das Fett spalten. Dazu kommen chemisch hydrolytische Vorgänge und Autoxidation. die zur Bildung freier Fettsäuren (FFA, free fatty acids) führen. Diese Fettsäuren müssen entfernt werden, da sie die Genußtauglichkeit und Verwendungsfähigkeit erheblich einschränken. Handelsübliche Rohöle und -fette enthalten 1 bis 3% FFA, gute Partien 0,5% und weniger. In manchen Chargen von Palm-, Oliven- oder Fischöl können jedoch auch FFA > 20% gefunden werden. Bei gut raffinierten Ölen muß der Gehalt an freien Fettsäuren unter 0,1 % liegen. Es gibt verschiedene Methoden der Neutralisation, die alle auf ihre großtechnische Verwendbarkeit hin geprüft wurden. Die meisten Verfahren, die entwickelt wurden, sind jedoch nicht geeignet, großtechnisch angewandt zu werden oder haben sich zumindest nicht durchsetzen können. Grundsätzlich kann unter. schieden werden in physikalische und chemische Methoden. Physikalische Methoden sind: destillatives Entfernen der FFA Wasserdampfdestillation selektive Adsorption der FFA selektive Extraktion der FFA. Chemische Methoden sind: Rückverestern der FFA mit Glycerin Neutralisieren der FFA mit Alkalilaugen, Neutralisieren der FFA mit Ammoniak Alle Methoden bedingen unterschiedlich begründet Neutralölverluste, die in den gesamten Raffinationsverlust eingehen.
Sammelbezeichnung für brennbare, überwiegend aus Methan bestehende Naturgase, deren weitere Bestandteile u.a. Ethan, Propan, Stickstoff, Kohlendioxid, in einigen Fällen auch Schwefelwasserstoff sind. Erdgas ist z. T. gemeinsam mit Erdöl entstanden, z. T. hat es sich im Laufe der Inkohlung aus Kohle gebildet. Es wird hauptsächlich als Brennstoff verwendet. Der Einsatz in Kraftfahrzeugen (direkt oder zur Erzeugung von Methanol oder Wasserstoff als Brennstoffzellenantrieb) ist zur Zeit Gegenstand intensiver Forschungen.
Erdwachs sind halbfeste, natürliche Einzelprodukte des Erdöls.
Erdöl im Erdinnern in porösen Speichergesteinen (Erdöllagerstätten), aus tierischen und pflanzlichen Fetten mittels Temperatur und Druck sowie katalytischen Wirkungsmechanismen entstandenes Kohlenwasserstoffgemisch mit geringen Anteilen an Sauerstoff, Schwefel, Stickstoff und Metallen; man unterscheidet paraffinbasisches, naphthenbasisches und gemischtbasisches Erdöl. Aus Erdöl das Grundprodukt zur Herrstellung von Heizöl.
Zum Auffinden von Lagerstätten, z. B. von Rohöl, dienen Erdölaufschlussarbeiten.
Zur Sicherung der Energieversorgung werden nach Maßgabe dieses Gesetzes Erdöl, Erdölerzeugnisse und -halbfertigerzeugnisse durch den Erdölbevorratungsverband als Vorrat gehalten.
Erdölbevorratungsverband e.V., Körperschaft öffentlichen Rechts. Verantwortung zur Mengensicherung für Krisenfälle. Der Kostenaufwand wird durch den s.g. EBV-Beitrag an den Verbraucher weitergeleitet. Die EBV-Beiträge sind Produktabhängig.
Die Förderung aus Erdöllagerstätten bis zur Lagerung in Erdölsammelstationen im Fördergebiet bezeichnet man als Erdölförderung.
Bereits an der Lagerstätte wird das Erdöl von Sanden und Wasser befreit. Salze, die zu Korrosionen an Anlagen führen, werden im Destillationsprozess weitestgehend entfernt.
Erdölsuche oder auch "Erdölexploration" ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Massnahmen, die zur Erschliessung von Erdöllagerstätten angewendet werden.
Die folgenden Länder sind die grössten Erdölverbraucher der Welt (sortiert nach Verbrauch): USA, Japan, China, Deutschland, Russland, Südkorea, Italien, Grossbritannien, Kanada
sind Energieträger, die "unendlich" lange zur Verfügung stehen, im Unterschied zu den fossilen Energieträgern (wie Kohle, Erdöl, Erdgas oder spaltbare Elemente), die an begrenzte Stoffvorräte gebunden sind. Zu den Erneuerbaren Energien zählen u. a. Sonnenenergie (Solarthermie, Photovoltaik), Wind- und Wasserkraft, Geothermie (Erdwärme) und die Energie aus der Verbrennung von Biomasse. In der Energieversorgung Deutschlands spielen die erneuerbaren Energien noch eine relativ geringe Rolle.
Der Abschluss des Bohrlochs bei einer Über-Tage-Förderung wird als Eruptionskreuz bezeichnet.
Förderung durch Eigendruck. Ähnlich z.B. eines Vulkanausbruchs ist die Eruptiv-Förderung. Hier geschieht die Förderung durch Eigendruck der Lagerstätte, also nicht durch z.B. spezielle Pumpen.
Wie groß die Flächenausdehnung einer gefundenen Lagerstätte ist, kann man durch eine Erweiterungsbohrung feststellen.
Bezeichnung für eine wichtige Gruppe von Carbonsäurederivaten. Ester entstehen durch Reaktion von Säuren mit Alkohol.
Ausgangsprodukte für die Herstellung von ETBE sind Isobutylen und Ethanol. Isobutylen kann in Raffinerien aus Erdöl gewonnen werden. ETBE eignet sich hervorragend zur Verbesserung der Kraftstoffeigenschaften von Benzin.
Ethanol (Ethylalkohol, Siedepunkt 78° C) ist der bekannte Trinkalkohol. Er wird im Allgemeinen durch Gärung aus Naturprodukten gewonnen (Zuckerrüben, Kartoffeln, Getreide), kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Grundsätzlich eignet sich Ethanol als Kraftstoffkomponente. Innerhalb der EU ist die Zumischung von max. 5 Vol.-% zugelassen. Höhere Gehalte werden von herkömmlichen Benzinmotoren nicht ohne weiteres vertragen. Die Anwendung scheitert an den zu hohen Gestehungskosten für Ethanol, die auch bei günstigen Rahmenbedingungen ein Mehrfaches der Benzinkosten betragen.
Ethyl-tert-butylether = ETBE; Als Rohstoff für dieses Additiv dient Bioethanol. Dieses Additiv erhöht die Klopffestigkeit des Kraftstoffgemisches und kann zu 15 % anteilig in normales Benzin gemischt werden.
Ethylen wird durch Steamcracken (Cracken) in Anlagen der Petrochemie aus Rohbenzin oder Mitteldestillat hergestellt. Ethylen ist ein einfacher, reaktionsfreudiger Kohlenwasserstoff mit zwei Kohlenstoffatomen. Er wird von der Petrochemie zur Erzeugung von Polyethylen, Polyvinylacetat, Zelluloseacetat, Polyvinylchlorid (PVC) und zahlreichen anderen Kunststoffen verwendet.
Die EU-Kraftstoffrichtlinie bestimmt die Qualität von Otto- und Dieselkraftstoffen und über Maßnahmen gegen die Verunreinigung der Luft durch Emissionen von Kraftfahrzeugen, mit der die EU eine führende Rolle im Umweltschutz im Straßenverkehr einnimmt.
Die im Dezember 1991 unterzeichnete gesamteuropäische Energiecharta hat das Ziel, eine Energiegemeinschaft zwischen West- und Osteuropa einschließlich der Nachfolgestaaten der Sowjetunion zu schaffen. Sie regelt den politischen Rahmen für die wichtigsten Bereiche einer energiewirtschaftlichen Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Um die Voraussetzungen für ein unternehmerisches Engagement zu schaffen, wurde die Absichtserklärung durch einen im Dezember 1994 unterzeichneten, völkerrechtlich verbindlichen Energiecharta-Vertrag ergänzt. Er regelt u.a. den Investitionsschutz, den Zugang zu den Energievorkommen und den Märkten, die Liberalisierung des Handels, den Transit von Energieerzeugnissen und den Technologietransfer.
Die Suche nach Bodenschätzen aller Art wird durch die Exploration beschrieben.
(löst die Bezeichnung Schutzbereich ab) • sind um die möglichen Gasaustrittsstellen (betriebsbedingte Austrittsstellen) bei Flüssiggasbehältern ausreichend bemessene explosionsgefährdete Bereiche festgelegt und werden in diesen Zündquellen vermieden, dann ist die Forderung, die Entzündung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre zu verhindern, erfüllt. Explosionsgefährdete Bereiche müssen mit dem Warnzeichen "Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre" deutlich erkennbar und dauerhaft gekennzeichnet sein. Zur Verhinderung, dass betriebsbedingte Gasaustritte (z.B. während des Befüllvorganges) sich wegen mangelhafter Vermischung mit Luft entzünden können, darf die Umlüftung von im Freien aufgestellten Flüssiggasbehältern im Umkreis < 3 m, gemessen vom Bereich der Armaturenanordunug an, nicht mehr als zwei Seiten durch Mauern, Gebäudewände u.ä. eingeschränkt sein. Bei Einschränkungen an mehr als zwei Seiten sind zusätzliche Lüftungsmaßnahmen erforderlich. Die explosionsgefährdeten Bereiche, innerhalb derer sich keine Zündquellen befinden dürfen, werden mit Bereich A und Bereich B bezeichnet. Im Schutzbereich dürfen sich keine gegen Gaseintritt ungeschützten Kelleröffnungen, Luft- und Lichtschächte, Bodenabläufe, Kanaleinläufe sowie keine Zündquellen befinden. Es ist nicht erlaubt, brennbare oder explosionsfähige Stoffe darin zu lagern. Dies gilt auch für Großbehälter. Ein Feuerlöscher von 6 kg der Brandklasse A,B,C ist an geeigneter Stelle anzubringen. Bei Privathäusern muss der Behälter, ist das Grundstück nicht eingezäunt, umfriedet werden.
Bezeichnung für ein Trennverfahren durch Herauslösen von bestimmten Bestandteilen aus festen oder flüssigen Substanzgemischen mit Hilfe geeigneter Lösungsmittel, wobei zwischen dem Lösungsmittel und dem gelösten Stoff keine chemische Reaktionen stattfinden sollen.
Heizöl extra-leicht setzt sich aus rund 86.5 Prozent Kohlenstoffen, 13.3 Prozent Wasserstoff und max. 0.20 Gewichtsprozent Schwefel zusammen. Die Mindestanforderungen für Heizöl extra leicht (HEL) sind in DIN 51603-01 geregelt. In der DIN 51603-01 sind u.a. Heizwert (mindestens 42,6 MJ/kg), Dichte (max 0,86 kg/l), Schwefelgehalt (max. 0,20 % m/m) und Wassergehalt (max. 200 mg/kg) festgelegt.
Bedeutung: ab Werk (engl.:EX Works) Standort des Werks

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