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Marktinformationen
04.09.08
Heizöl News: Preise halten niedriges Niveau
Nachdem der Hurrikan „Gustav“ entgegen aller Erwartung nur leichten Schaden verursacht hat, fiel der Preis der US-Referenzsorte West Texas Intermediate („WTI“) zur Auslieferung im Oktober auf aktuell 109,75 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Leichte technische Aufwärtskorrekturen an den Börsen sorgen aber derzeitig wieder für Aufschwung. Die Hurrikan Saison übt indes weiter Druck auf den Ölpreis aus. Hurrikan „Ike“ zum Beispiel verstärkte sich auf Kategorie 4, der zweithöchsten. Eine Bedrohung für den Golf von Mexiko ist aber noch nicht abzuschätzen.
Der weltweite Nachfragerückgang und flaue Konjunkturdaten wirken immer noch preissenkend. Die einzige Sorge bereiten die ostasiatischen Schwellenländer. Der scheinbar unstillbare Durst nach Brennstoffen wächst immer mehr. Zwar wird dies momentan mit der relativ niedrigen Nachfrage der Industrieländer noch kompensiert, aber es besteht die Möglichkeit, dass in absehbarer Zeit nach Wiederinbetriebnahme der ausgeschalteten Industrieanlagen während der Olympiade, die Preise wieder langfristig nach oben gehen.
Heizölkunden sollte diesen Moment nutzen, um ihren Vorrat für den Winter zu sichern. Wenn die Heizsaison beginnt, werden die Heizölpreise der Erfahrung nach wieder steigen. Spekulieren auf weiter fallende Preise, könnten sich aber lohnen. Abzuwarten sind die wöchentlichen Zahlen der US-Lagerbestandsdaten heute Nachmittag.
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