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28.02.08
Höhenflug der Heizölpreise vorerst beendet

US-Konjunktur, Hypothekenkrise, Euro und Öl – diese vier Faktoren haben dazu geführt, dass die Rekordwerte der letzten Tage ein Ende gefunden haben und die Preise für Heizöl wieder leicht sinken.

Zusätzlich wird die schwächere Tendenz des Ölpreises mit den robusten Öllagerbestände aus den USA vom Vortag begründet. In den USA (der weltgrößte Ölverbraucher) waren in der abgelaufenen Woche sowohl die Vorräte an Rohöl als auch an Benzin kräftig gestiegen, während die Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) zurückgingen. Die Lagerbestände gelten als ein Indikator für die Öl-Nachfrage.

Am 5. März findet das Treffen der OPEC Mitglieder in Wien statt. Die Entscheidung über die Förderquoten wird einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung des Ölpreises und den damit verbundenen hiesigen Heizölpreis leisten.
Hierzulande sind trotz des hohen Rohölpreises die Heizölpreise relativ konstant auf hohem Niveau geblieben. Dies wird vor allem durch den momentan sehr starken Euro verursacht. Mittlerweile notiert der Euro über 1,50 zum Dollar.

Heizölkunden mit ausreichenden Heizölreserven können auf günstigere Zeiten hoffen. Sollte Ihr Vorrat jedoch zu klein sein, kommen Sie um eine ergänzende Menge nicht vorbei. Abzuwarten ist derzeitig die Reaktion der Börsen auf die boomenden Preise im Mineralölmarkt.
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