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Marktinformationen
18.02.08
Heizölpreise – derzeitig keine Besserung in Sicht
Zu Beginn der Woche stabilisiert sich der Ölpreis der Rohölsorte Brent zur Auslieferung im März auf knapp 96 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). Die Preise scheinen unbeeinflusst von der amerikanischen Rezession immer weiter in die Höhe zu schnellen.
Der Streit zwischen Exxon Mobile und Venezuela ist derweil immer noch nicht ausgestanden. Der US-Konzern verklagt den venezuelanischen Staat auf 5 Milliarden Dollar als Entschädigung der verstaatlichten Ölfelder. Der US-Konzern ConocoPhillips fordert ebenfalls Entschädigungsgeld. Die weitläufig bekannten geopolitischen Krisenherde, wie Irak, Iran und Nigeria, scheinen an ihrer preistreibenden Wirkung nicht verloren zu haben.
Entgegen der Nachfrageminderung auf Grund der Kredit- und Immobilenkrise in den USA stiegen die Rohölimporte Chinas im Januar um 1,8% auf 13,94 Millionen Tonnen. Dennoch verzeichnet man zunehmende Lagerbestände weltweit. Daher ist abzuwarten inwiefern die OPEC im März zu eventuellen Förderquotenreduzierungen Stellung nimmt.
Im Laufe des heutigen Tages werden keine großen Schwankungen mehr erwarten, da in den Börsen der USA heute ausschließlich der elektronische Handel stattfindet. In den USA ist der Presidents Day-Feiertag.
Trotz dass die Heizölpreise zur Zeit deutlich teurer sind, sollten kleinere Preisrückgänge für eine teilweise Ergänzung des Heizölvorrates für das Ende dieser Heizperiode genutzt werden. Reicht der Heizölvorrat noch, könnte sich spekulatives Abwarten auf niedrigere Preise lohnen.
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