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Marktinformationen
12.01.07
Heizölpreise rutschen weiter nach unten
Auch am heutigen Tag haben die Heizölpreise Ihre Talfahrt weiter fortgesetzt.
Beim Tagestief von 52.94 Dollar erreichte der Ölpreis den niedrigsten Stand seit Juni 2005. Noch im Juli lag der WTI-Preis auf dem Rekordhoch von 78.40 Dollar je Fass.
Hauptgrund für den weiteren Preisverfall ist weiterhin das milde Winterwetter und die damit verbundene Erhöhung der Lagerbestandszahlen. Hinzu kommen Berichte über steigende Ölexporte aus den OPEC-Ländern und die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über Weissrussland.
langfristige Markteinschätzung
Befürchtungen über eine Verknappung der Versorgungslage, trotz der beschlossenen Förderkürzungen, besteht nicht mehr. Deshalb wird mit einem Preisanstieg bis zum Jahresende nicht gerechnet.
Außerdem werden die Heizölpreise nicht mehr durch die aktuellen politischen Spannungen genährt und daher kann es zu keinen übermässigen Preisanstiegen kommen.
Erdöl wird an der Börse gehandelt, und dort bestimmen nicht Fakten den Preis, sondern Erwartungen, Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten.
Seit Monaten gehen Ölkonzerne, Broker und Investmentbanken von einem baldigen Rohstoffpreisverfall aus. Schon das hat den Ölpreis auf 58 Dollar je Barrel (159 Liter) sinken lassen.
Doch kurfistige Markteinsschätzungen könnten den Heizölpreis noch weiter unter Druck setzen, das Potential liege mit Sicherheit bei 2-3 Cent pro 100 Liter.
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