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Marktinformationen
20.11.06
Heizölpreise geben weiter nach
Der Ölpreis ist auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen. Am Freitag wurden für ein Barrel an der New Yorker Rohstoffbörse weniger als 55 Dollar gezahlt. Ursache des Preisverfalls ist unter anderem die erwartete Abkühlung der US-Konjunktur. Am Freitag ist der Ölpreis den zweiten Tag in Folge kräftig abgerutscht und auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni 2005 gefallen. An den Ölmärkten werde derzeit stark auf einen fallenden Ölpreis spekuliert, begründeten Experten den Einbruch. Weitere Ursache des Preisverfalls sei die erwartete Abkühlung der US-Konjunktur, die die von der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) beschlossene Produktionsdrosselung wieder wettmacht.
Außerdem sind die Rohöltanks in den USA derzeit gut gefüllt.
langfristige Markteinschätzung
Befürchtungen über eine Verknappung der Versorgungslage besteht nicht mehr. Deshalb wird mit einem Preisanstieg bis zum
Jahresende nicht gerechnet.
Außerdem werden die Heizölpreise nicht mehr durch die aktuellen politischen Spannungen genährt und daher kann es zu keinen übermässigen Preisanstiegen kommen.
Erdöl wird an der Börse gehandelt, und dort bestimmen nicht Fakten den Preis, sondern Erwartungen, Vermutungen und Wahrscheinlichkeiten. Seit Monaten gehen Ölkonzerne, Broker und Investmentbanken von einem baldigen Rohstoffpreisverfall aus . Schon das hat den Ölpreis auf 58 Dollar je Barrel (159 Liter) sinken lassen.
Doch kurfistige Markteinsschätzungen könnten den Heizölpreis noch weiter unter Druck setzen, das Potential liege mit Sicherheit bei 2-3 Cent pro 100 Liter.
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