Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise bauen Gewinne aus

21.01.19

Anzeichen einer deutlichen Produktionskürzung der OPEC sowie positive Signale im Handelsstreit zwischen China und den USA haben die Ölpreise am Freitag gestützt und zu weiteren Preiszuwächsen geführt.

Zum Wochenstart am Montagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 55,18 €. Das ist etwa 1,00 € mehr als am Freitag. Heizöl legt rund 80 Cent zu und kostet aktuell 44,56 € pro 100 Liter.

Am Freitag hatte vor allem die offensichtliche Bereitschaft der OPEC und allen voran Saudi-Arabiens zur deutlichen Kürzung der täglichen Rohölproduktion für Unterstützung und leichten Auftrieb am Rohölmarkt gesorgt. So wurde seitens des saudischen Energieministers Khalid-al Falih bekräftigt, dass sein Land bis Ende Februar die tägliche Produktion um ca. 900.000 Barrel einschmelzen möchte, um das im Zuge der US-Sanktionen gegen den Iran hervorgerufene Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage am Ölmarkt schnellstmöglich auszugleichen und das Ölpreisniveau wieder zu steigern. Im weiteren Verlauf kamen dann auch noch sanfte Vorzeichen einer nächsten Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA hinzu. Laut dem „Wall Street Journal“ wachsen innerhalb der US-Regierung Forderungen nach einer Senkung der Zölle auf chinesische Waren. Zum Kreis der Befürworter soll nach Medienberichten auch US-Finanzminister Steven Mnuchin zählen, was allerdings umgehend dementiert wurde. Heute Morgen knüpfen die Notierungen zunächst an den Auftrieb vom Freitag an und auch die schwächeren Wirtschaftsdaten aus China konnten die Ölpreise aktuell kaum belasten. Positiv wirkt sich zum Wochenstart auch der gemeldete Rückgang der aktiven US-Bohranlagen aus. Wie Baker Hughes am Freitag bekanntgab, ist die Zahl der betriebenen Anlagen um 21 reduziert worden. Dies dürfte den Fokus auch wieder auf die nächsten US-Rohölbestandszahlen richten. Aufgrund des heutigen Feiertages in den USA werden diese aber erst ab Mittwoch erwartet.


Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise legen erneut zu

18.01.19

Nach der gestern aufgrund enttäuschender US-Rohölbestandszahlen einsetzenden Abwärtsbewegung folgt am heutigen Morgen scheinbar eine neuerliche Erholung. Hoffnung machen offensichtlich die aktiven Bemühungen der OPEC um einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage am Markt.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Freitagmorgen rund 54,15 €. Das sind gut 50 Cent mehr als zum gestrigen Vergleichszeitraum. Heizöl bleibt zunächst kaum verändert und kostet aktuell 43,80 € pro 100 Liter.

Die Rohölpreise unterlagen im Verlauf des Donnerstages erneut stärkeren Schwankungen. Nach anfänglichen Zuwächsen drückten wiederum die enttäuschenden US-Bestandszahlen auf die Kurse. So waren die Rohölreserven der USA zwar um rund 2,70 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen, allerdings stiegen gleichzeitig die Benzin- und Destillatbestände kräftig an. Darüber hinaus war auch ein weiterer Anstieg der US-Rohölförderung auf insgesamt 11,90 Mio. Barrel pro Tag zu verzeichnen. Es sind momentan vor allem die Sorgen um die Nachfrageentwicklung und um den Abbau der aktuellen Überversorgung des Marktes, die für spürbare Zurückhaltung sorgen. Auf der anderen Seite geben die jüngsten Bekräftigungen der OPEC sowie des OPEC Plus Bündnisses neue Hoffnung. Ende des letzten Jahres hatten sich Vertreter dieser einflussreichen Ölproduzenten auf eine Kürzung der täglichen Produktion um ca. 1,20 Mio. Barrel geeinigt. Wie nun Anfang der Woche vom saudischen Energieminister Khalid al-Falih mitgeteilt wurde, beabsichtigt Saudi-Arabien als größter Produzent des Kartells, die eigene Produktion bis Februar 2019 allein um 900.000 Barrel zu senken. Nachdem die OPEC-Staaten und insbesondere Saudi-Arabien bereits im vergangenen Jahr die 2017 beschlossenen Kürzungsvereinbarungen sehr diszipliniert umgesetzt hatten, schätzen Anleger und Händler offensichtlich nun auch die jüngsten Absichtserklärungen als glaubhaft ein, was neue Zuversicht in den Handel bringt. Ob sich die Erholungsbewegung heute durchsetzen kann, bleibt aber zweifelhaft.


Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl weiter gestiegen

17.01.19

Die Ölpreise haben im Vergleich zum Mittwoch zwar weiter zulegen können, eine eindeutige Richtung bzw. ein klarer Trend zeichnet sich allerdings nicht ab. Vielmehr sind es Hoffnungen auf einen baldigen Ausgleich von Angebot und Nachfrage am Rohölmarkt, die das aktuelle Niveau stützen.

Am frühen Donnerstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent rund 53,68 €. Das sind knapp 30 Cent mehr als am Mittwoch. Heizöl legt nochmal gut 50 Cent zu und kostet aktuell 43,90 € pro 100 Liter.

Nach anfänglichen Verlusten im frühen Mittwochshandel drehten die Notierungen zum Nachmittag in die Gewinnzone und konnten erneut leicht zulegen. Marktexperten sehen den Grund für die vage Aufwärtsbewegung vor allem in den offensichtlichen Bemühungen des OPEC-Kartells, das zuletzt aus den Fugen geratene Marktgleichgewicht durch eigene Förderkürzungen wieder ins Lot zu bringen. So hatte etwa Saudi-Arabien zum Beginn dieser Handelswoche die klare Absicht bekundet, die eigene Förderung bis Februar dieses Jahres um ca. 900.000 Barrel pro Tag einzuschmelzen. Das OPEC Plus Bündnis hatte sich Ende letzten Jahres auf Förderkürzungen für 2019 von insgesamt 1,20 Mio. Barrel pro Tag geeinigt. Darüber hinaus werden weiterhin die Signale der Entspannung im schwelenden Handelsstreit zwischen China und den USA als unterstützender Faktor für die Ölpreise herangeführt. Zuletzt waren die Verhandlungen zwar ohne handfestes Ergebnis und mit der Aussage, man sei noch weit entfernt von einer gemeinsamen Lösung, beendet worden, aber neue Gespräche sind bereits anberaumt und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die jüngsten US-Lagerbestandsdaten konnten unterdessen nur für wenig Unterstützung sorgen. Laut offizieller Zahlen ist zwar ein weiterer Rückgang der US-Rohölreserven um rund 2,68 Mio. Barrel auf insgesamt 437,10 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche zu verzeichnen, gleichzeitig sind aber erneut auch die Bestände an Benzin um 7,50 Mio. Barrel und die der Destillate Heizöl und Diesel um 3,00 Mio. Barrel klar angestiegen. Insbesondere der Zuwachs an Benzin wird allgemein als Zeichen einer geringeren Nachfrage gedeutet und drückt folglich auf die Preise. Belastend dürfte sich auch der Anstieg der US-Rohölproduktion um rund 200.000 Barrel auf nunmehr 11,90 Mio. Barrel pro Tag ausgewirkt haben. Auch wenn das aktuelle Ölpreisniveau momentan gut untermauert zu sein scheint, gibt es genügend negative Faktoren zu beachten. Der Markt wird weiterhin stark volatil sein und das Risiko für Spekulationen bleibt sehr hoch.


Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise legen deutlich zu

16.01.19

Trotz des enttäuschenden, jedoch insgesamt wenig überraschenden Ergebnisses im Abstimmungsverfahren um den Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union reagieren die Finanzmärkte heute Morgen recht gelassen. Die Ölpreise legten teils sogar kräftig zu.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Mittwochmorgen 53,32 €. Das sind knapp 1,40 € mehr als am Dienstag. Heizöl legt etwa 30 Cent zu und kostet zur Stunde 43,30 € pro 100 Liter.

Dem ausgehandelten Ausstiegsdeal mit der EU wurde gestern Abend im britischen Unterhaus eine klare Absage erteilt. Somit wachsen die Sorgen vor einem ungeregelten Ausstieg Großbritanniens, der große wirtschaftliche Schwierigkeiten für die Inselbewohner und für Europa allgemein hervorrufen könnte. Dennoch reagieren die Finanzmärkte heute eher gelassen. Erklärt wird diese vermeintliche Besonnenheit vor allem mit der Tatsache, dass man im Vorfeld mit dieser Entscheidung gerechnet und diese Eventualität bereits eingepreist hatte. Der deutliche Anstieg der Ölpreise ist hiermit allerdings nicht zu erklären. Vielmehr wird auf die Förderkürzungen der OPEC verwiesen. Das OPEC Plus Bündnis hatte sich im Dezember letzten Jahres auf Kürzungen für 2019 im Umfang von 1,20 Mio. Barrel pro Tag geeinigt und Saudi-Arabien arbeitet bereits aktiv an deren Umsetzung. Wie der saudische Energieminister Khalid al-Falih mitteilte, plane man im Januar mit einer Senkung um rund 800.000 Barrel pro Tag und im Februar mit weiteren 100.000 Barrel pro Tag. Gleichzeitig hofft man auf einen weiteren Rückgang der US-Rohölreserven. Wie das American Petroleum Institute (API) gestern Abend meldete, rechne man mit einer Abnahme der Bestände um etwa 560.000 Barrel im Vergleich zur Vorwoche. Die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums (EIA) werden heute Nachmittag erwartet.


Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl kaum verändert

15.01.19

Eine allgemein schlechte Stimmung an den Finanzmärkten und enttäuschende Außenhandelszahlen aus China belasten den Ölmarkt aufs Neue. Die gestern einsetzende Berg- und Talfahrt der Notierungen endete schließlich ohne große Veränderung des Preisniveaus.

Zum frühen Dienstagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent rund 51,97 €. Das sind etwa 10 Cent weniger als gestern. Heizöl bleibt nahezu unverändert und liegt aktuell bei 43,02 € pro 100 Liter.

Die allgemeine Ungewissheit in verschiedenen wichtigen Fragen zur weiteren wirtschaftlichen Zusammenarbeit in Europa und der Welt sorgen für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten, was den Ölmarkt traditionell mitbelastet. Heute stimmt Großbritannien über die weiteren Konditionen des Austritts aus der europäischen Union ab und hierbei geht es nicht um einzelne Aspekte eines geordneten Austritts, es geht – überspitzt formuliert – um die Frage, ob der Austritt gänzlich ungeordnet erfolgen soll. Vor allem ein ungeordneter Austritt Großbritanniens könnte weitreichende negative Folgen für die Wirtschaft des Landes selbst, aber auch für Europa insgesamt hervorrufen. Auch der weiterhin schwelende Handelsstreit zwischen China und den USA drückt momentan auf die Preise. Gestern hatten die schlechten Außenhandelszahlen Chinas für spürbare Verunsicherung gesorgt und die Befürchtungen einer globalen Konjunkturabkühlung neuerlich geschürt. Laut vorgelegter Zahlen waren nicht nur die Exporte der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde gesunken, sondern – bedenklicher – auch die Importe. Insofern sind auch heute keine Sprünge zu erwarten. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass sich der Markt abwartend präsentiert, denn neben den Entscheidungen aus Großbritannien stehen am Abend noch die Prognosen des privaten American Petroleum Institute (API) an. Momentan sinken die Ölpreise sukzessiv, dennoch ist es nicht vollends ausgeschlossen, dass zum Abend nochmal positive Impulse in den Handel kommen.


Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise geben nach

14.01.19

Die Erholung am Ölmarkt geriet zum Ende der vergangenen Woche letztlich doch ins Stocken und die Ölpreise gaben einen Teil ihrer zuvor generierten Gewinne wieder ab.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet zum Handelsauftakt am Montagmorgen nur rund 52,07 €. Das sind knapp 1,30 € weniger als am Freitag. Heizöl gibt etwa 50 Cent nach und kostet aktuell 43,07 € pro 100 Liter.

Nach der eher enttäuschenden Entwicklung der Verhandlungen zwischen China und den USA im laufenden Handelsstreit beider Nationen haben die Ölpreise sowie die Zuversicht am Markt weitere Dämpfer hinnehmen müssen. In der vergangenen Woche waren die Vertreter Pekings und Washington nach dreitägigen Gesprächen mit dem Ergebnis auseinandergegangen, dass man derzeit noch weit weg von einer gemeinsamen Lösung sei. Am Markt befürchtet man aufgrund der erschwerten Handelsbeziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Erde deutliche Konsequenzen für die globale Konjunktur, die sich negativ auf die Nachfragewerte für Rohöl und Rohölprodukte auswirken und das Preisniveau nachhaltig belasten würden. Darüber hinaus hatte am Freitag auch der US-Dollar wieder klar zugelegt und die Kaufanreize für Anleger und Händler außerhalb des Dollarraumes gemindert. Insgesamt konnten die Ölpreise in der letzten Woche allerdings deutlich zulegen. Mit einem durchschnittlichen Zuwachs um ca. 10 Prozent auf Wochensicht, war dies der stärkste Anstieg innerhalb einer Handelswoche seit gut zwei Jahren. Ob sich dieser Trend fortsetzen kann, bleibt aber mehr als offen. Hohe Produktionsraten, ein deutliches Überangebot und fehlende Strategien zum Abbau der momentanen Überversorgung drücken wohl vorerst weiter auf die Ölpreise.


Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl mit weiteren Zugewinnen

11.01.19

Die Aufwärtsbewegung am Rohölmarkt hat zwar etwas an Fahrt verloren, dennoch konnten die Ölpreise auch am Donnerstag weiter zulegen. Neben dem schwachen US-Dollar stützen auch jüngste Daten aus Saudi-Arabien das momentan Preisniveau.

Am Freitagmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 53,45 €. Das sind knapp 90 Cent mehr als gestern. Heizöl verteuert sich gleichfalls und wird aktuell mit 43,56 € pro 100 Liter gehandelt.

Die Ernüchterung über die bisher erfolglosen Verhandlungen im Handelsstreit zwischen China und den USA waren am Markt zwar zu spüren, die jüngste Erholungsbewegung wurde dadurch allerdings nicht vollends gestoppt. Gestützt werden die Ölpreise momentan durch den niedrigen Kurs des US-Dollars sowie durch deutlichere Hinweise auf eine aktive Beteiligung Saud-Arabiens an einer Senkung der derzeitigen Überversorgung des Marktes. Laut Aussagen des saudischen Energieministers Khalid al-Falih habe das einflussreichste Mitglied des OPEC-Kartells seine landesweite Förderung auf rund 10,20 Mio. Barrel pro Tag heruntergefahren und liegt somit aktuell auch unterhalb der US-Produktionsquote. Im November des vergangenen Jahres lag die tägliche Förderung Saudi-Arabiens noch bei 11,10 Mio. Barrel. Aber die negativen Faktoren sind keineswegs ausgeräumt. Neben den gleichfalls ernüchternden US-Lagerbestandsdaten – die US-Rohölreserven waren im Vergleich zur Vorwoche zwar um ca. 1,70 Mio. Barrel leicht gefallen, im Gegenzug waren aber die Bestände an Benzin, Heizöl und Diesel kräftig angestiegen – dürften vor allem die Sorgen um eine deutliche Konjunkturabkühlung wieder an Einfluss gewinnen. Die letzten Wirtschaftsdaten aus China hatten bereits Mitte der vergangenen Woche auf die Stimmung und die Preise gedrückt. Hier sind also schnelle und konkrete Ergebnisse von Nöten. Ein zweites Treffen soll Ende Januar in Washington stattfinden. In den nächsten Tagen könnte der Markt wieder etwas volatiler werden. Zur Stunde sinken die Notierungen für Rohöl zwar sukzessiv, mit größeren Verlusten sollte vor dem Wochenende jedoch nicht zu rechnen sein. Heute Abend stehen die Daten des US-Ausrüsters Baker Hughes zur Anzahl der aktiven Bohrlöcher in den USA an. Eventuell könnten hier nochmal positive Impulse in den Handel kommen.


Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise steigen nur leicht

10.01.19

Die Ölpreise haben auch im Verlauf des Mittwochs weitere Zugewinne generieren können. Eine bessere Stimmung an den Finanzmärkten und nicht zuletzt ein schwacher US-Dollar verhalfen den Notierungen gestern zu Auftrieb. Heute Morgen dürfte die Stimmung allerdings etwas getrübt sein.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am Donnerstagmorgen rund 52,63 €. Das sind gut 90 Cent mehr als am Mittwochmorgen. Heizöl gewinnt ebenfalls hinzu und kostet zur Stunde 42,75 € pro 100 Liter.

Die Erholungsbewegung am Rohölmarkt hielt zumindest im gestrigen Tagesverlauf weiter an. Insbesondere die allgemein gebesserte Stimmung an den Finanzmärkten, die auch auf die Hoffnungen einer baldigen Entspannung des Handelsstreites zwischen China und den USA zurückzuführen war, unterstützte das Ölpreisniveau am Mittwoch. Gleichfalls half auch der momentan schwache US-Dollar, die Ölpreise anzutreiben. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, ist der Rohstoff als Anlageklasse für Investoren außerhalb des Dollarraumes besonders interessant. Dennoch könnte das Pendel heute wieder umschlagen. Wie in der Nacht bekannt wurde, konnten sich China und die USA noch nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen. Vielmehr machten beide Seiten in einer jeweiligen Stellungnahme klar, dass man momentan noch weit weg von einer gemeinsamen Lösung sei. Das könnte die Sorgen um eine Konjunkturabkühlung neuerlich antreiben und die Ölpreise belasten. Aber auch die jüngsten US-Lagerbestandsdaten sorgen zumindest für leichte Ernüchterung. Wie die Energy Information Administration (EIA) gestern Nachmittag meldete, sind die Rohölreserven der USA im Vergleich zur Vorwoche zwar um 1,70 Mio. Barrel auf insgesamt 439,70 Mio. Barrel gefallen, allerdings stiegen gleichzeitig die Benzinreserven um 8,10 Mio. Barrel sowie auch die Bestände der Destillate Heizöl und Diesel um rund 10,60 Mio. Barrel. Ein Anstieg der Benzinbestände wird meist als Zeichen einer geringeren Nachfrage gedeutet und belastet traditionell die Ölpreise. Die Förderquote bleibt mit rund 11,70 Mio. Barrel am Tag weiterhin auf Rekordniveau. Es bleibt also wiederum offen, wie der Markt heute reagieren wird.


Heizöl-Info • Preise für Roh- und Heizöl erneut gestiegen

09.01.19

Gute Aussichten für eine Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA sowie positive Prognosen des privaten American Petroleum Institute (API) haben den Ölpreisen weiteren Auftrieb beschert.

Am frühen Mittwochmorgen kostet ein Barrel der Sorte Brent gut 51,73 €. Das sind etwa 1,50 € mehr als am Dienstag. Heizöl legt rund 1,10 Cent zu und kostet aktuell 42,17 € pro 100 Liter.

Nach Ansicht des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump verlaufen die seit Montag begonnenen Gespräche zwischen führenden Vertretern Washingtons und Pekings recht gut, was für Zuversicht am Rohölmarkt sorgt. Gestern konnte zwar noch keine Einigung im schwelenden Handelsstreit gefunden werden, die Vorzeichen für eine Entspannung der Lage stehen allerdings günstig. Laut Medienberichten hat China bereits eine Öffnung des Agrarmarktes für genmanipulierte Landwirtschaftsprodukte aus den USA in Aussicht gestellt. Dieser Punkt galt als einer der entscheidenden Auslöser für die angespannten Handelsbeziehungen. Die Gespräche gehen entgegen der ursprünglichen Planung heute in eine dritte Verhandlungsrunde. Gleichfalls hatte das API gestern Abend einen Rückgang der US-Rohölreserven prognostiziert und die Marktstimmung damit weiter aufgehellt. Laut vorgelegter Zahlen soll sich der Abbau auf rund 6,30 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche belaufen. Allerdings hatte das API bereits in der letzten Woche einen Rückgang der Reserven vorhergesagt, welcher dann jedoch offiziell nicht bestätigt werden konnte. Der heutige Handelstag ist zunächst also von positiven Vorzeichen geprägt. Entscheidend für eine weitere Erholung des Ölpreisniveaus dürften allerdings konkrete Ergebnisse sein. So werden Anleger und Händler mit großem Interesse auf den weiteren Verlauf der Verhandlungen in Peking sowie auf die offiziellen Bestandszahlen des US-Energieministeriums (EIA) blicken, welche am heutigen Nachmittag erwartet werden.


Heizöl-Info • Roh- und Heizölpreise mit leichten Rücksetzern

08.01.19

Die Ölpreise haben im Verlauf des Montags weiter zulegen können. Aussichten auf eine Verbesserung der US-amerikanischen und chinesischen Handelsbeziehungen, Andeutungen einer angepassten Zinspolitik der FED sowie eine recht deutlich gesunkene Förderung der OPEC-Staaten hatten dem Ölmarkt günstige Voraussetzungen für steigende Notierungen geliefert. Dennoch schwächeln die Ölpreise zum Dienstagmorgen ein wenig.

Ein Barrel der Sorte Brent kostet am frühen Dienstagmorgen rund 50,18 €. Das sind knapp 60 Cent weniger als gestern. Heizöl gibt rund 30 Cent nach und liegt aktuell bei 41,10 € pro 100 Liter.

Es sind zwar keine großen Zugewinne am Rohölmarkt zu verzeichnen, aber eine gewisse Konsolidierung scheint erkennbar. Im Zuge der ersten Verhandlungen zwischen Vertretern aus Washington und Peking im schwelenden Handelsstreit der beiden größten Volkswirtschaften der Erde und weiterer Anzeichen eines Abbaus der aktuellen Überversorgung des Marktes wurde wieder etwas Zuversicht in den Rohölhandel gebracht. Neben den Hoffnungen auf einen deutlichen Konjunkturschub der chinesischen Wirtschaft, sofern die gegenseitige Strafzollpolitik ein schnelles Ende findet, haben gestern aber vor allem die Medienberichte über den recht deutlichen Rückgang der OPEC-Produktion um rund 460.000 Barrel pro Tag im Monat Dezember für die steigenden Preise am Markt gesorgt. Bereits am Freitag der vergangenen Woche hatten die jüngsten Daten des US-Ausrüsters Baker Hughes über den erstmaligen Rückgang der aktiven Bohranlagen in den USA seit drei Wochen die Stimmung etwas aufhellen können. Die Zuversicht steht jedoch aktuell noch auf wackligen Beinen. Anleger und Händler scheinen zunächst auf konkrete Ergebnisse zu warten und insofern wäre es wenig verwunderlich, wenn sich der heutige Handelstag eher zäh präsentieren würde. Am Abend werden nicht nur erste Ergebnisse der Verhandlungen zwischen China und den USA erwartet, es stehen auch die aktuellen Prognosen des privaten American Petroleum Institute (API) zur Rohstoffbestandsentwicklung in den USA an. Zuletzt hatte das API einen deutlichen Rückgang der Reserven vorhergesagt, welcher sich allerdings nicht bestätigen konnte. Die offiziellen Zahlen des US-Energieministeriums (EIA) werden dann morgen erwartet.



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