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Heizöl-Lexikon  


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Benzine

Benzine sind Kohlenwasserstoffe des Erdöles, die im Siedebereich von ca. 25 °C bis ca. 215 °C liegen. a) Rohbenzine (Naphtha) sind bestimmte Destillate des o.a. Siedebereiches. Sie sind Ausgangsprodukte für die Petrochemie. Durch thermische Spaltung (Pyrolyse) entstehen Zwischenprodukte, wie z.B. Ethylen, Propylen, Buten (Butylen) usw. b) Spezial- und Testbenzine für verschiedenste Anwendungsgebiete wie: Petrolether als Extraktionsmittel für analytische Zwecke: DIN 51630 Siedegrenzenbenzine als Lösungsmittel, Reinigungsmittel usw.: DIN 51631 Testbenzine als Lösungs- und Verdünnungsmittel: DIN 51632 Wetterlampenbenzin für Untertagebetrieb: DIN 51634 FAM-Normalbenzin für chemische präparative und analytische Zwecke: DIN 51635 c) Motorenbenzine (im Sprachgebrauch) nach spezieller Raffinerietechnik hergestellte Ottokraftstoffe (Vergaserkraftstoffe) zur Verwendung in Ottomotoren. Dieses sind ketten- und ringförmige Kohlenwasserstoffgemische mit einem Siedebereich von ca. 35 °C bis 215 °C. Ottokraftstoffe sind spezifiziert nach DIN EN 228. d) Flugturbinenkraftstoffe sind Kraftstoffe für Strahltriebwerke (Düsen, Turbinen) mit bestimmten Siedebereichen und speziellen Anforderungen, z.B.: DIN 51403, 51415, 51 421 und 51799 sowie JP 1, 4, 5 und 8 – siehe auch Kerosin – e) Flugkraftstoffe sind Flugbenzine für Flugzeuge mit Kolbenmotoren – überwiegend für Sportflugzeuge – mit speziellen Anforderungen: DIN 51415 und 51421

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