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20.03.08
Heizölnews: Heizölpreise trotz schlechten Lagerbestandsdaten gesunken

Gestern wurden die aktuellen US-Lagerbestandsdaten bekannt gegeben. Diese fielen schlechter aus als durch Experten prognostiziert. Im einzelnen sanken die Bestandszahlen von Benzin um 3,5 Mio. Barrel, Diesel und Heizöl um 2,9 Mio. Barrel. Bestände an Rohöl stiegen hingegen den Erwartungen von knapp 2 Mio. Barrel um nur 0,2 Mio. Barrel. Nach Bekanntgabe stiegen die Preise an den Börsen kurzfristig an. Der Trend hielt aber nicht lange an, sodass der Preis an der Börse für ein Barrel (159 Liter) der US-Leichtölsorte West Texas Intermediate („WTI“) zur Auslieferung im Mai derzeitig bei knapp 101 US - Dollar liegt. Das sind 10 Dollar weniger als noch vor zwei Tagen.

Nicht nur die Preise für Heizöl, Diesel und Rohöl sanken, sondern auch der Euro, welcher mittlerweile unter 1,56 US-Dollar notiert. Weltweit stürzten die Kurse an den Aktienmärkten ab - in Australien und Hong Kong um mehr als 3 Prozent, in Singapur um 1 Prozent.

Heizölkunden hierzulande bietet dieser Preisrutsch eine akute Kaufgelegenheit um die heimischen Tanks aufzufüllen. Sollten Sie jedoch immer noch ausreichend Ölvorrat besitzen, könnten sich Spekulationen auf eventuell weiter fallende Preise lohnen. Abzuschätzen wie lange sich das aktuelle Preisfenster hält, kann nur, ebenso wie die weitere Preisentwicklung, nur vermutet werden.
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